[Buchrezension] – Tilda Apfelkern

[Buchrezension] – Tilda Apfelkern

„Du liebe Güte!“ – Ich möchte euch heute Tilda Apfelkern aus der Feder von Andreas H. Schmachtl und dem Arena Verlag vorstellen.
Was für ein fabelhaftes Buch.
Was für eine fabelhafte Maus.
Was für fabelhafte Geschichten.

Tilda Apfelkern – Geschichten einer Maus.

TILDA APFELKERN – HERRLICH UNAUFGEREGT

Die kleinen Geschichten rund um Tilda Apfelkern sind herrlich unaufgeregt, aber nicht minder spannend! In meinen Augen ist es perfekt für kleine Kinder und jene, die von zu viel Spannung eher Angst bekommen. Meine Kinder haben mitgefiebert und sehr viel gelacht. Sie waren schlichtweg von jedem einzelnen Kapitel begeistert. Die zwei sind 5,5 und 3,5 Jahre alt.

So geht in einer Geschichte darum, welches Dorf die längste Wimpelkette näht.
Oder, dass für den bevorstehenden Winter geschmückt wird.
Manchmal geht es auch schlichtweg nur um Kuchen (Yeah!) oder Marmelade.

Doch vor allem geht es um Herz und Freundschaft. Um Vielfältigkeit. Hilfsbereitschaft. Zusammenhalt. Natur und Tiere. Alles verpackt in kleinen Happen, die sehr schön geschrieben sind und die ich gut (vor)lesen konnte. Verständlich für Kinder.

Tilda Apfelkern hat mich (32 Jahre alt) jeden Abend in eine andere, friedliche, Welt entführt. Ich beendete die Kapitel immer mit einem Lächeln und Vorfreude auf das nächste Kapitel. Es zauberte also nicht nur meinen Kindern viel Freude in ihr Herz, sondern auch mir als Erwachsene.

DIE CHARAKTERE

Allen voran spielt Tilda Apfelkern, die weiße Kirchenmaus, die Hauptrolle. Dabei ist sie aber nicht aufdringlich. Sie trifft in fast jedem Kapitel mindestens einer ihrer Freunde.
Igel Rupert, der immer etwas mürrisch, aber liebevoll ist.
Edna mit den Zwillingen Billy und Benny.
Molly die zurückhaltende Postmaus.
Robin das Rotkehlchen.
Schnecki, Tildas Schneckenhaustier.
Und mein absoluter Favorit: Humphrey! Über den möchte ich allerdings nichts weiter verraten. Ihn muss man kennenlernen!

Jeder von ihnen hat seine eigene Art. Kamen Billy und Benny in der Geschichte vor, kicherten meine Kinder schon im Vorfeld, da sie wussten, dass es chaotisch wird. Bei Robin gab es immer etwas interessantes zu lernen. Bei Molly war es meistens etwas aufregender.

Rupert der Igel mit Billy und Benny.

WUNDERSCHÖNE ZEICHNUNGEN

Ich war von den Illustrationen sofort angetan. Auch meine Kinder finden es sehr schön und erkannten jedes Tier, jeden Schauplatz und gefühlt jeden Stein. Die Figuren haben jeder ihr Merkmal, so dass es für die beiden ganz einfach zu erkennen war, wer auf den einzelnen Seiten gerade abgebildet ist.
Das ganze Buch ist in seinen Farben so stimmig, dass es einfach Spaß macht hinzusehen.

Die Schauplätze (wie zum Beispiel der Leuchtturm) sind nicht überladen. Vieles von dem was man sieht, findet sich auch im Text wieder.
Das machte es für meine Kinder besonders einfach das Gehörte auch zu sehen.

DER BUCHAUFBAU

Ein Kapitel geht meistens über vier bis sechs Seiten. Die perfekte Länge um die Aufmerksamkeit meiner Kinder zu halten. Der Fünfjährige forderte oft zwei oder drei Geschichten, was bei der Kürze an Kapiteln auch kein Problem war.

Auf fast jeder Seite findet man kleine Bilder, die perfekt zum jeweiligen Kapitel passen.
Hin und wieder gibt es auch Zeichnungen, die über eine ganze Seite gehen. Diese schauten wir uns gerne im Detail an.

In unserer Sammelausgabe gab es eine tolle Überraschung; Ein Hefezopf Rezept! Die Kinder (und ich) sind Feuer und Flamme dieses Rezept nachzubacken.

FAZIT

Nicht nur meine Kinder lieben Tilda Apfelkern. Auch ich habe die kleine Maus gleich in mein Herz geschlossen. Es ist ab 4 Jahren empfohlen. Meiner Meinung nach geht es aber schon früher.

Es wird definitiv nicht unser letztes Buch über den Heckenrosenweg gewesen sein!

Autor: Andreas H. Schmachtl

Verlag: Arena Verlag

Gefunden habe ich das Buch übrigens bei Twitter über die wunderbare @mupfmama.

Herzlichen Dank an den Verlag, dass ich diese Rezension und Bilder online stellen durfte.

Sonnige Grüße.

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