Die zweite Schwangerschaft – 40. Woche 

Mittlerweile befinden sich das Baby und ich in der 40. Schwangerschaftswoche (39+3). Jeden Tag ändert sich die Stimmung und mein Befinden. Mal geht es mir gut und dann wieder schlecht. Ein ewiges hin und her. So wie die gesamte Schwangerschaft.

40. Schwangerschaftswoche.

40. Schwangerschaftswoche.


ALLGEMEINES WOHLBEFINDEN

Wie gesagt, so richtig allgemein kann ich gar nicht sprechen. Es ändert sich von Tag zu Tag und manchmal erlebe ich sogar am selbigen einen ständigen wechsel. Anfang der Woche ging es mir zum Beispiel richtig schlecht. Ich hatte Bauch- und Kopfschmerzen, mir war mega kalt, Durchfall, hundemüde und Unterleibschmerzen. Am nächsten Tag ging es mir wieder so gut, dass ich voller Tatendrang war und mich zurückhalten musste es nicht zu übertreiben.

Die Kontraktionen sind mittlerweile etwa alle zwei Tage. Erträglich und meistens auch nicht von langer Dauer.

Mein Sodbrennen scheint sich komplett verabschiedet zu haben. Es mag aber auch daran liegen, dass ich nicht mehr so spät esse wie noch vor einigen Wochen. *hust*

Auch meine Haut, die letzte Woche noch unrein und trocken war, scheint sich wieder etwas erholt zu haben. Vielleicht liegt es daran dass die Temperaturen etwas angenehmer geworden sind und ich nicht mehr so viel schwitze.

Der Schlaf ist ebenfalls ein ewiges hin und her. Mal schlafe ich richtig gut und bin erholt, mal schlafe ich kaum und muss ständig auf Toilette oder habe Schmerzen. Auch das Umdrehen macht mir nach wie vor zu schaffen, aber das wird sich auch bis zur Geburt nicht ändern. Vor zwei Nächten wurde ich dann auch noch mit Wadenkrämpfen beglückt.

VORSORGE

Kurz vor dem Entbindungstermin stand wieder eine normale Vorsorge an. Alles war soweit in Ordnung. Der Kopf sitzt mittlerweile fest im Becken, somit braucht es keinen Krankenwagen mehr, sollte es zu einem Blasensprung kommen. Das CTG war der Ärztin (mal wieder) nicht recht. Gab es neulich noch zu viel Gestrampel, war es nun zu wenig. Also sollte ich reichlich trinken und Kniebeugen machen, damit das Baby wach wird. Viel gebracht hat das nicht. Die Hebamme ruckelte dann und wann am Bauch und sprach dem Babymädchen gut zu „Strampel mal. Aber nicht zu viel, sonst ist die Ärztin wieder nicht zufrieden.“ hihi. Im Endeffekt war sie es dann aber und ich konnte nach 2,5 Stunden die Praxis verlassen.

Die nächste Vorsorge wäre am 12.09. ihr wisst schon, der magische Entbindungstermin. Mal sehen ob wir es bis dahin noch schaffen, oder es bereits hinter uns haben.

ALLES ERLEDIGT UND BEREIT

Wie ich schon vor Wochen schrieb, bin ich mehr als bereit das Baby in Empfang zu nehmen. Mittlerweile sind meine Eltern in der Nähe und abrufbereit. Wenn es klappt wie wir uns das vorstellen, können sie auf Simon aufpassen. Dann müssen wir weder die Nachbarin „nerven“, noch muss der Mann Zuhause bleiben.

Aber natürlich müssen meine Eltern auch irgendwann wieder nach Hause. Ich hoffe einfach mal dass sich das Babymädchen in den nächsten Tagen auf den Weg macht. Dann haben wir nämlich auch gleich noch Unterstützung für das Wochenbett.

Meine Kliniktasche habe ich übrigens etwas ausgeräumt. Dank eurer Kommentare habe ich mich dazu entschlossen dieses mal zu einer Trageberatung zu gehen, deshalb bleibt das Tuch erst mal Zuhause. Und weil es so heiß war in den letzten Wochen, habe ich die Kleider lieber angezogen, statt sie in der Tasche versauern zu lassen. Auch Windeln und Einlagen habe ich wieder herausgenommen. Diese werden so oder so zur Verfügung gestellt. Eigentlich braucht man nicht mal Kleidung für das Baby mitnehmen, aber da habe ich dann doch gerne was eigenes dabei.

Wann haben sich denn eure Mäuse auf den Weg gemacht? Vor dem Termin? Danach? Oder waren sie gar pünktlich?

Simon war vier Tage nachdem errechneten Termin auf der Welt.

Sonnige Grüße.

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