Die zweite Schwangerschaft – Ich sehne das Ende herbei

Ich weiß dass es nicht mehr lange dauert und darüber bin ich mehr als froh. Die 35. Schwangerschaftswoche ist nun angebrochen und alles ist einfach mega anstrengend.

Meine verlorenen 2kg habe ich wiedergefunden. Das bedeutet ich bin wieder bei +8kg insgesamt.

Babybauch in Schwangerschaftswoche 35 (34+1).

Babybauch in Schwangerschaftswoche 35 (34+1).


ALLES STRENGT AN

Egal ob stehen, sitzen oder liegen, ich kann nicht lange in einer Position bleiben. Spaziergänge muss ich nach spätestens einem Kilometer abbrechen, weil ich nicht mehr kann.

Der Schlaf momentan ist wirklich ein Witz. Auf dem Rücken kann ich nicht liegen, weil mir dann schlecht wird. Liege ich auf der Seite, muss ein kleiner Teil der Decke unter dem Bauch liegen, sonst bekomme ich heftige Schmerzen. Ein anderer Teil muss zwischen den Beinen sein, damit wenigstens eins etwas erhöht liegt. Drehe ich mich im Schlaf, muss natürlich alles umgebaut werden. Drehen ist es eh so eine Sache, die sehr anstrengend ist. Wenn ich mich von links nach rechts drehe, dann halte ich mich grundsätzlich am Mann fest und ziehe mich rüber.

Dann werde ich natürlich oft wach, weil ich zur Toilette muss und bei den Temperaturen im Moment ist eh alles ungemütlich. Mein Schlaf wird also etwa alle zwei Stunden unterbrochen. Wirklich erholt fühlt man sich dann nicht.

Wenn mal etwas nicht anstrengend ist, dann bekomme ich gerne mal Schweißausbrüche. Zack! Von jetzt auf gleich wird mir mega warm und der Schweiß tropft mir von der Stirn. Das kenne ich eigentlich nur von nach der Geburt, aber gut.

Am Abend habe ich grundsätzlich Bauchschmerzen. Die halten sich zwar einigermaßen in Grenzen, aber nervig ist es dennoch.

Ich bin ganz offen und ehrlich; Ich habe keine lust mehr schwanger zu sein. Es macht mir keinen Spaß (mehr) und ich erkenne mich teilweise selber nicht wieder. Ich bin genervt, zickig und ein emotionales Wrack.

Mittlerweile ist es mir auch vollkommen egal ob unser „Plan“, dass meine Eltern zur Geburt hier sind um auf Simon aufpassen zu können, auf geht. Natürlich wünsche ich mir nach wie vor dass der Mann bei der Geburt dabei sein kann, aber Hauptsächlich bin ich daran interessiert dass das Baby einfach raus kommt. Egal wann und wo. Hauptsache raus!!

VORSORGE

Den letzten Vorsorgetermin hatte ich ja abgesagt und das auch nicht bereut. Dafür war es dieses mal wieder umso spannender.

Im Großen und Ganzen ist alles in Ordnung. Dem Babymädchen geht es gut. Meine Vermutung dass es schon ziemlich weit unten liegt, wurde bestätigt, aber die Ärztin sagte mir dass dennoch kein Grund zur Sorge besteht, es ist alles noch im Rahmen und keine Frühgeburt in Sicht.

Der Hebamme habe ich mein Herz ausgeschüttet und ihr mein Leid kundgetan. Meine Erschöpfung kommt einfach daher dass das Baby nun sämtliche Reserven bunkert und der Körper einfach zu 100% auf das Baby eingerichtet ist.

Außerdem ist mein Blutzucker etwas im Keller. (witzig, beim letzten Mal war es noch zu viel.) Ich habe in den letzten Tagen allerdings kaum gegessen und somit führt halt eins zum anderen. Das Wetter spielt natürlich auch eine Rolle und ich soll so viel wie möglich schlafen. HAHA!

NEUGIERDE

Nicht nur dass ich mir endlich Wünsche schmerzfrei zu sein, nein, meine Neugierde bezüglich des Babys lässt sich kaum noch aushalten. Wie wird es zu viert werden? Ist es wirklich ein Mädchen? Passt der Name? Wie schaut sie aus? Wie ist der Charakter? All diese Fragen möchte ich so gerne JETZT beantwortet haben. Aber ich muss mich in Geduld üben.

Mindestens zwei Wochen müssen noch in’s Land ziehen damit das Babymädchen keine medizinische Frühgeburt ist. Mögen die zwei Wochen schnell vorbei sein!

SIMON MACHT SICH PRIMA

Ich finde es sehr schön zu sehen, wie sehr der Kleine begreift was da vor sich geht. Er ist ganz behutsam mit dem Bauch und kuschelt viel mit ihm. Außerdem habe ich das Gefühl, dass das Buch „Jetzt sind wir vier“ ihm alles etwas begreiflicher macht. Außer, dass er immer noch denkt, das Baby würde Marlene heißen. 😉

Wenn mir alles zu viel wird und ich etwas Ruhe brauche, dann gönnt Simon mir das meistens. Er beschäftigt sich dann selber mit Autos oder Bausteinen. Am liebsten kocht er mir aber was oder schaut Bücher mit mir auf der Couch. Hauptsache Mama kann liegen.

Ich bin sehr dankbar für diesen kleinen Knirps, denn ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist!

Sonnige Grüße.

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