Zweieinhalb Jahre – Hallo Autonomiephase! (Alwin)

Zweieinhalb Jahre ist Alwin nun alt. Was hat sich seit einem halben Jahr verändert? Eine ganze Menge!

Gemütlich abhängen – So kennen wir ihn.

DIE SPRACHE

Alwin war noch nie ein großer Redner. Er hat sich Zeit gelassen und meistens auf Dinge gezeigt, statt zu sagen was er sieht.
Das hat sich mittlerweile geändert. Er spricht sehr viel und immer öfter komplette Sätze. Vor allem plappert er vieles nach. Am liebsten die Schimpfwörter (Faaaack!).
Außerdem möchte er vieles wissen. Dinge die ihm unbekannt sind erfragt er.

Er singt sehr gerne. Egal was für Lieder, er freut sich immer wenn ich ihm etwas vorsinge und er es nachsingen kann. Auch wenn das Radio läuft freut er sich. Die Tiptoi Kinder-, und Weihnachtsliederbücher sind bei ihm hoch im Kurs.

DIE MOTORIK

Alwin liebt es zu schneiden und er kann erstaunlich gut mit einer Schere umgehen. Mittlerweile macht ihm malen, kleben und schneiden sehr viel Spaß. Er freut sich richtig wenn er was schönes gebastelt hat.

Er ist nach wie vor sehr geduldig wenn es um Kleinigkeiten geht. So macht er gerne Puzzle und kann sich da stundenlang beim Legen der Teile beschäftigen.
Was nicht so gut klappt ist das Bobbycar fahren. Er kommt kaum vorwärts und das mit dem Lenken versteht er auch nicht richtig. Das sorgt oft für Frust. Am Laufrad hat er seit kurzem Interesse. Auch am Roller, aber das geht nicht ohne Hilfe, was ihn auch nervt.

Dafür tanzt er unglaublich gerne. Und das ist so unendlich niedlich. Er versucht nachzumachen was Simon und ich machen oder denkt sich ganz eigene „Tanzschritte“ aus. Absolut zum Knuddeln!

Mit dem Papa zusammen hämmert und bohrt er gerne. Das macht er ebenfalls sehr geduldig und meistens ohne große Probleme. Ebenso hat er kürzlich das Brot schmieren für sich entdeckt. Dabei hat er meistens Spaß.

Gemeinsam ein Regal aufbauen.

ZWISCHEN GEDULD UND TROTZPHASE

Eigentlich ist Alwin ein sehr geduldiges Kerlchen. Aber manchmal bekommt er Wutanfälle from hell.
Die Klassiker sind vertreten; Das Brot falsch geschnitten. Den Aufstrich drauf gemacht, den er UNBEDINGT haben wollte. Die Strumpfhose ist am Fuß verrutscht. Und. So. Weiter.
Dann heißt es aushalten, begleiten, Ruhe bewahren (Spoiler: Das klappt nicht immer.)

Dafür ist er auf der anderen Seite wieder sehr aufmerksam und geduldig. Zum Beispiel beim Buch anschauen, beim Puzzle machen oder allgemein beim Knobeln.
Er möchte alles machen, was der große Bruder auch macht. Dabei verliert er selten die Nerven und sucht nach Lösungen die ihm weiterhelfen.

GROßER UND KLEINER BRUDER

Bisher scheint er die Sache als Sandwichkind gut wegzustecken. Es ist für uns zwar immer ein Balanceakt, aber wir scheinen es im Moment gut zu meistern.

In der Rolle des großen Bruders, ist er von der ersten Sekunde an aufgeblüht. Ich schrieb über die erste Begegnung mit dem Baby und es ist auch nach drei Monaten meistens herzig.
Klar, die Freudensprünge jeden Morgen gibt es nicht mehr, aber Alwin freut sich sehr über seinen Babybruder. Er streichelt ihn immer noch gerne, kuschelt mit ihm und hält ihn auf dem Arm. Wenn Florian weint, dann kommt er mich entweder holen oder geht selber zu ihm, streichelt seinen Kopf und sagt „Alles gut Forian. Alles gut“
Es ist Zucker!

Manchmal wird er allerdings auch grob. Ich weiß oft nicht ob er das mit Absicht macht, weil er weiß, dass wir dann auf jeden Fall reagieren, oder ob das motorisch bedingt ist. Wahrscheinlich ist es beides und man muss immer auf die Situation schauen. Jedenfalls lasse ich die beiden nie unbeaufsichtigt in einem Raum, weil man nie weiß, auf welche Ideen Alwin kommt.

Sofort vereint – Alwin und Florian.

Mit seinem großen Bruder macht er die meiste Zeit am Tag einfach nur Quatsch. Aber liebevoll. Die beiden mögen sich einfach sehr, sehr gerne.
Wenn wir in den Kindergarten gehen, dann freuen sie sich immer, wenn sie sich nach einigen Stunden wiedersehen.
Grundsätzlich macht Alwin alles nach, was Simon macht. Alles. Er quatscht ihm die Worte nach, er spielt mit Autos, wenn Simon das macht. Er möchte das Essen, was der Bruder auf dem Teller hat. Rennt Simon, rennt Alwin. Ist Simon laut, ist Alwin laut. Schaut Simon ein Buch, nimmt sich Alwin auch eins.
Sie spielen gemeinsam im Kinderzimmer, im Dachgeschoss, im Garten. Sie animieren sich gegenseitig und schaffen es häufig zusammen zu spielen. Einen Turm zu bauen, die Eisenbahn auszupacken oder Arzt zu spielen. Alwin lässt sich sehr oft auf Simons Spiele ein und umgekehrt.

Natürlich gibt es auch Streit. Da gibt es Knatsch, weil einer gerade GENAU DEN Tiptoistift hat (wir haben insgesamt 3), weil der Baustein falsch gesetzt wurde oder aus dem falschen Becher getrunken worden ist.
Alwin bekommt dann grundsätzlich einen Wutanfall. Das kann mitunter soweit gehen, dass er seinen Bruder beißt. Eigentlich dachte ich, er macht das nicht mehr, aber in letzter Zeit kam das wieder öfter vor.

Meistens allerdings spielen die beiden toll zusammen und sind ein Herz und eine Seele. Dadurch dass Alwin sich nun ausdrücken kann, ist es für mich sehr entspannt geworden was die zwei angeht.

Größe: Ca 98cm
Gewicht: Ca 13kg
Lieblingsessen: Porridge, gebackene Bohnen, Grapefruit.
Lieblingsspielzeug: Puzzle, Spielküche, Obstgarten.

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