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Keine Angst vor einem Sternengucker

Die wunderbare Motherbirth hat neulich einen tollen Artikel zum Thema „Sternengucker“ geschrieben. Das habe ich zum Anlass genommen, um nochmals etwas genauer auf die Geburt von meinem ersten Kind einzugehen.
Denn auch er war ein Sternengucker und ich hatte absolut keine Ahnung was das ist!

Ich möchte damit anderen Frauen die Angst davor nehmen, dass Sternengucker grundsätzlich per Kaiserschnitt geholt werden, denn das ist nicht der Fall!
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Hebammen – Sie sind wichtig!

Ob der momentanen Situation der Hebammen in Deutschland, wollte ich endlich mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Es ist nämlich wirklich eine Schande, was hier gerade passiert!

Zugegeben, in der ersten Schwangerschaftszeit habe ich mir nicht viele Gedanken über Hebammen gemacht. Warum sollte ich mir eine suchen, wenn ich doch regelmäßig zum Arzt gehe? Die ganzen Tipps die ich bekommen habe, gingen mir meistens eh schon auf den Keks, da wollte ich nicht noch eine weitere (fremde) Person haben, die mir Ratschläge gibt. Ich war auch, bis zum Tag der Geburt, davon überzeugt dass ich keine Hebamme zuhause haben möchte.
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Meine erste Schwangerschaft – Die Geburt (5/5)

Ich konnte es gegen Ende der Schwangerschaft kaum noch aushalten. Nicht nur, dass mir der Bauch zu schaffen machte, ich war auch einfach unglaublich neugierig. Wie wird das Leben mit Baby sein? Wie wird er aussehen? Was wird sich alles ändern? Welchen Charakter hat er? Usw.
Die letzten Handgriffe im Kinderzimmer waren erledigt. Die Farbe an der Wand, das Zimmer eingeräumt und die ersten kleinen, süßen Bodys und Strampler lagen bereit.

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Meine erste Schwangerschaft – Der Kugelbauch (4/5)

Bis zum Ende des fünften Monats bin ich regelmäßig Fahrrad gefahren, danach wurde mir das alles zu anstrengend. Der Bauch war nun eindeutig zu erkennen und wurde dann und wann auch zur Last. Die Hochzeit stand auch noch an und so galt es für einen Kugelbauch ein passendes Kleid zu finden. Binnen drei Monaten.

Die gute Frau im Brautmodenladen schaute etwas skeptisch, als ich ihr sagte dass nicht mehr so viel Zeit war. Aber sie war dennoch guter Dinge dass wir etwas passendes finden. So war es auch. Gleich das zweite Kleid sagte mir zu und auch wenn ich noch drei, vier weitere probierte, so nahm ich im Endeffekt das zweite Kleid.

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Meine erste Schwangerschaft – Vom Reiskorn zum Jungen (3/5)

Ich war Wochen, wenn nicht sogar Monate, damit beschäftigt alles mögliche zu lesen. Ich habe zwei Bücher von meiner Schwester bekommen, haufenweise von meiner Schwägerin und dann gibt es ja noch das liebe Internet.

Interessanter Weise habe ich zwar viel gelesen, aber kaum etwas davon für bare Münze genommen. Sicher, hier und da ein paar Tipps waren sehr hilfreich, vieles aber auch einfach nur großes Gerede. Was auf einem Portal gelobt wurde, war auf dem nächsten absolut verpönt. Und genau so war es auch in all den Magazinen, die es vom Arzt gab.

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Meine erste Schwangerschaft – Es ist ein Reiskorn (2/5)

Wie ich bereits geschrieben hatte, war ich sehr nervös beim Arzt. Da es auch grundsätzlich zu unglaublichen Verzögerungen kommt, saß ich locker eine Stunde mehr als geplant im Wartezimmer und konnte mir derweil viele verschiedene Kugelbäuche ansehen.

Als es dann endlich so weit war und das Vorgeplenkel (von wegen: „Möchten sie eigentlich schwanger sein?“) erledigt war, ging es zum Ultraschall. Voller Spannung blickte ich auf den großen Monitor, in der Hoffnung ein klitzekleines Menschlein zu sehen. „Und da haben wir auch schon das Baby!“ freute sich der Arzt vergnügt. „Ähm. Wie? WO?“ Ich war leicht bedeppert und mehr als schwarz/weiß und komisches Gekrissel konnte ich auf dem Bildschirm nicht erkennen. Netterweise markierte der Arzt das Baby und sagte mir es sei gerade mal Reiskorn groß. Nein, wie süß! Da wächst da ein Reiskorn in mir!

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Meine erste Schwangerschaft – Von Übelkeit und Sch(m)erzen (1/5)

Meine wunderbare Cousine fragte mich, ob ich nicht mal über meine Schwangerschaft schreiben kann. Da es für einen Eintrag wohl etwas zu viel wäre, unterteile ich das Ganze in mehrere.

DER ANFANG
Nachdem ich etwa eine Woche überfällig war, hatte ich schon die Vermutung der Schwangerschaft. Allerdings dachte ich dies einige Monate zuvor auch schon und wurde, durch einen negativen Test, eines besseren belehrt. Obwohl ich Kinder nie ganz oben auf meine Liste gesetzt hatte, war das ein Zeitpunkt an dem ich merkte, dass ich wohl doch gerne welche hätte. Die Enttäuschung über den negativen Test war groß. Deshalb hielt sich meine Euphorie auch in Grenzen.

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