3 Monate – Gute Laune (Florian)

Leute, Leute! Im letzten Monat hat sich bei unserem Baby einiges getan. Florian hat einige neue Sachen freigeschaltet.

Köpfchen heben klappt schon super.

DAS KÖPFCHEN HEBEN, BRABBELN UND GREIFEN

Es gab in den letzten Wochen genau einen einzigen Tag an dem ich dachte „Oweia, da schubt wieder jemand!“ Und genau so war es dann auch. Zum Glück war es nur den einen Tag so extrem. Danach war alles wie immer.
Plötzlich bemerkte ich, dass Florian im Laufstall liegend noch intensiver sein Spieltrapez betrachtet. Doch nicht nur das, er ballte seine Händchen zu Fäusten und unter höchster Konzentration haute er gegen eines der Elemente. Einige Minuten später öffnete er seine Fäustchen und versuchte richtig zu greifen. Immer und immer wieder. Bestimmt zwanzig Minuten lang. Mal klappte es, mal nicht.
Seitdem versucht er das immer wieder. Es ist erstaunlich welche Kraft und Anstrengung ihn das kostet und wie viel Geduld er dabei hat.

Was der Kleine eigentlich gar nicht so gerne mag, ist auf dem Bauch zu liegen. Es geht immer nur für einige wenige Minuten. Wenn er dann mal doch Lust hat, dann übt er fleißig sein Köpfchen zu heben. Für einige Sekunden geht das auch schon ganz gut.
Besser klappt das allerdings wenn er nach dem Stillen über die Schulter schaut. Dann guckt er sich seine Umwelt an, ohne zu merken dass ihm der Kopf schwer wird.

Mittlerweile spricht er viel mit uns. Ist er ausgeschlafen und satt, dann brabbelt er gerne. Und das ist zu süß!
Er schaut einen an, brabbelt etwas und wartet auf Antwort. Dann wird weiter gebrabbelt und vor allem viel Gegrinst. Manchmal kommt er vor lauter guter Laune überhaupt nicht zum Trinken. Es ist einfach zu schön. Sowas sonniges!

GEMÜTLICHKEIT UND SCHREIEN

So ganz kann ich den Charakter von Florian noch nicht einschätzen. Meistens ist er ausgeruht, aufgeweckt und ruhig. Er schaut sich gerne um und hat auch mit Fremden (noch) kein Problem. Zum Einschlafen benötigt er nicht zwingend die Brust oder den Schnuller. Er liegt auch oft einfach nur bei uns und pennt einfach irgendwann weg.
Ob Tragetuch, Kinderwagen oder im Auto fahren, wir hatten noch nie großes Geschrei wegen irgendwas. Wobei ich das Gefühl habe, dass er sich im Tuch am wohlsten fühlt. Setze ich ihn hinein, werden die Augen meist groß und ein lautloses Lachen macht sich im Gesicht breit. Nach ein paar Minuten rumgucken, schlummert er dann ein.
Im Großen und Ganzen ist er einfach sehr zufrieden und gemütlich.

Abends ändert sich manchmal sein Gemüt. Allerdings nicht mehr so häufig und ich habe das Gefühl, dass das nur noch passiert wenn er schubt oder der Tag sehr aufregend gewesen ist.
Wenn es allerdings so sein sollte, dann hilft nichts. Er möchte dann weder an die Brust, noch den Schnuller, keinen Kinderwagen, kein Tuch, kein Rumschleppen, kein singen, keine absolute Ruhe, etc.
Er liegt dann einfach in unseren Armen und schläft irgendwann ein. Zum Glück ist das meistens nicht von langer Dauer. Es mögen höchstens mal 15 Minuten sein und dann ist es schlagartig vorbei. Er schlummert ein, wird nach einigen Minuten wieder wach, trinkt und schläft dann richtig fest ein.
Dieses Muster habe ich in den letzten Wochen immer mal wieder festgestellt und es ist gut zu wissen, dass es nie lange dauert und absehbar ist.

Mit dem großen Bruder gemeinsam üben.

DER KLEINSTE IM RUDEL

Zugegeben; Der vorsichtige Flausch der älteren Jungs ist nicht mehr ganz gegeben. Manchmal übertreiben sie etwas und ruckeln sehr an Florian rum. Sie meinen sich auf ihn kullern zu können, ihn auf den Bauch zu drehen oder den Schnuller mopsen zu können. Vor allem der Mittlere hat sich manchmal nicht richtig unter Kontrolle und stopft den Nucki förmlich in Babys Mund.
Auch Simon meint es oft zu gut und macht dem Kleinen etwas Angst.
Das passiert zum Glück zwar selten, aber ich stelle fest; Als dritter im Rudel muss man einiges aushalten können und der Welpenschutz scheint schon fast verflogen.

Auf Simon reagiert Florian meistens mit einem Lachen. Manchmal ist es sogar so, dass ich ihn nicht beruhigt bekomme, aber sobald der Große um die Ecke flitzt, strahlt Florian über das ganze Gesicht.
Bei Alwin ist es oft anders. Dadurch dass er häufig (unbeabsichtigt) grob ist, begegnet Florian ihm erst mal mit Skepsis. Wenn er merkt, dass es doch gar nicht so wild zu geht, kann er sich aber auch mit Alwin freuen.

Außerdem lautet bei ihm die Devise „Mittendrin statt nur dabei“. Hat es ihm bisher gelangt vom Laufstall aus das Treiben zu beobachten, möchte er jetzt am liebsten immer zwischen seinen Brüdern sein. Das geht allerdings nur unter unserer Aufsicht. Denn sobald die beiden Großkinder vergessen, dass da ihr Babybruder auf dem Boden liegt, könnte es für Florian gefährlich werden.
Auch beim Essen möchte er nicht mehr nur abgelegt werden. So ist er meistens bei Papa auf dem Arm, wenn wir gemeinsam frühstücken oder zu Abend essen.

Immer mit dabei.

FAZIT

Wie gesagt, ich kann seinen Charakter noch nicht so richtig einschätzen. Es scheint sich aber auch ein eher gemütlicher und geduldiger Charakter zu uns auf den Weg gemacht zu haben. Dennoch möchte er nichts verpassen. Das gibt er dann auch gerne kund. Aber das ist ihm natürlich nicht übel zu nehmen!

Größe: Ca 62cm
Gewicht: Ca 6kg
Lieblingsessen: Muttermilch
Lieblingsspielzeug: Spieltrapez

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