12 von 12 – November 2015

Ich habe mir schon lange vorgenommen mal bei diesem ominösen 12 von 12 mitzumachen. Dabei handelt es sich lediglich um eine Art „Was habe ich den Tag über gemacht“ in Bildern festgehalten. 12 Bilder, am 12. eines jeden Monats.
Wer genau damit angefangen hat, weiß ich nicht. Allerdings lese ich gerne die 12 von 12 bei Sarah von Mamaskind.

Dann wollen wir mal;

Der Tag fing mit einem unspektakulären Frühstück (Vollkorntoast mit Frischkäse und Erdbeer-Marmelade) an. Ja, ich weiß, das Bild ist nicht sehr appetitlich, aber hey! So sah das Essen eben aus.

Vollkorntoast mit Frischkäse und Erdbeer-Marmelade.

Vollkorntoast mit Frischkäse und Erdbeer-Marmelade.

Weil ich endlich die Hochzeitsbilder in unser Album kleben wollte (kann man nach bald 2 Jahren ruhig mal machen), baute ich Simon die Eisenbahn auf. Zugegeben, ich habe schon bessere Strecken gebaut, aber der Kleine war erst mal eine Weile beschäftigt und ich konnte in Ruhe kleben!

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Simon baut die Eisenbahn auf.

Nach getaner Arbeit, sprich; Album fertig gemacht, Mittagessen vorbereitet, zweite Waschmaschine angeschmissen, fertige Wäsche in den Schrank geräumt, usw, machte ich es mir ebenfalls auf dem Boden gemütlich. Sofort brachte mir Simon das wunderbare „Wo ist Ferkel Ferdinand?“-Buch, welches er noch nachträglich zum ersten Geburtstag bekam. Also habe ich ihm vorgelesen (was mittlerweile ganz gut klappt) und er suchte fleißig nach dem Schwein.
Später kamen noch andere Bücher zum Einsatz; „Good Night Chicago“ – „Mein erstes Fühl und Puzzlebuch“ – „Schau, die Tiere“. So gehen wir am Tag mehrfach all die Bücher durch und Simon wird nicht müde, sie immer und immer wieder anzusehen. Mich freut’s!

Wo ist Ferkel Ferdinand?

Wo ist Ferkel Ferdinand?

Während ich mich wieder der Wäsche widmete, spielte der Kleine mit seinen Bausteinen.
Da es mir mittlerweile zu kalt am Boden ist, habe ich nun eine Decke ausgelegt, die das Ganze auch gleich noch kuschliger macht.

Seine Bausteine.

Seine Bausteine.

Während ich so durch die Wohnung wuselte, fragte ich mich plötzlich weshalb wir eigentlich seit fast zwei Jahren einen Tisch in der Küche haben, aber dennoch im Wohnzimmer essen? Jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend laufe ich zwischen den Räumen hin und her um Besteck, Gläser, Töpfe, Teller, Wasser, Gewürze, etc von A nach B zu bringen. Mal abgesehen davon, dass ich IMMER etwas vergesse und Simon derweil alleine im Stuhl sitzt (jaja, soll man nicht machen. Ich bin eine furchtbare Mutter!). Anschließend wird dann noch der vollgekrümelte Boden gefegt. Der Besen wird also aus der Küche geholt, in’s Wohnzimmer damit und mit dem Dreck zurück in die Küche. Hä? Ab heute wird in der Küche gefuttert!

Unser Esstisch in der Küche.

Unser Esstisch in der Küche.

Nach dieser unfassbaren Eingebung, machte sich Müdigkeit breit. Schnell also gewickelt und ab in die Falle.
Immer wenn der Kleine Mittagsschlaf macht, gönne ich mir eine (oder zwei) Runde(n) Hearthstone. Danach stehe ich meistens auf und mache den Rest fürs Mittagessen fertig.
Schläft er anschließend noch, dann kuschel ich mich zu ihm und mache selbst die Augen etwas zu oder spiele weiter. So auch heute.

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Hearthstone.

Dank guter Vorbereitung, ist das Essen schnell fertig, wenn Nimmersatt wach wird. Heute gab es ein vollkommen neues Rezept, welches aus der Not heraus entstanden ist. Tortellini mit Brokkoli, Möhren und Frischkäse-Soße. Ich war zunächst skeptisch, aber es schmeckte sehr lecker!
Allerdings mag Simon keine Tortellini (das war Versuch Nummer 5 ihm sie schmackhaft zu machen), deshalb gab es für ihn nur das Gemüse und die Soße. Da haute er dann ordentlich rein.
Nebenbei trank er eigenständig aus seinem Becher. Ohne Hilfe! *stolz*

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Tortellini mit Brokkoli, Möhren und Frischkäse-Soße.

Wie es bei uns so üblich ist, sind wir nachdem Essen raus gegangen. Simon lief das erste Mal den kompletten Weg zum Einkauf ohne auch nur einen Meter im Wagen gefahren zu werden. Das passt mir im Moment ganz prima, denn ich mag den Wagen langsam abschaffen. Der Kleine läuft gerne und viel und von daher brauch ich das Gefährt kaum noch.

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Neben dem Kinderwagen.

Vor der Tür wurde wieder mit den Nachbarskindern gespielt. Davon gibt es keine Bilder, denn ich weiß, dass es ihnen nicht recht ist.
Wieder zuhause, gab es eine kleine Stärkung in Form von Obst.

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Nom, nom!

Anschließend dekorierten wird den (nun endlich freien) Wohnzimmertisch. Ein bisschen Herbst und auch ein bisschen Winter steht bei uns an. Es ist sicherlich kein Meisterwerk und leider habe ich die gesammelten Kastanien nicht mehr, aber es reicht und macht das Heim noch ein Stück weit muckeliger.

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Herbst und Winter auf dem Wohnzimmertisch.

Tja und dann wäre da noch mein persönliches Highlight am heutigen Tag. Die Abwärtskompatibilität der Xbox One.
Den ganzen tag über habe ich immer mal wieder geschaut, ob es schon da ist und am Abend war es dann soweit. Nun muss ich mich erst mal an das neue Menü gewöhnen und kann fleißig 360-Spiele kaufen gehen. *freu*

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Abwärtskompatibilität der Xbox One. Yeah!

Und weil der Tag voller Spaß, Arbeit und Spannung war, wird Simon nun in das Land der Träume entlassen. Sobald er schläft, werde ich mich wieder der Xbox widmen und einen laaaaaangen Brief an das Christkind schreiben. 😉

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Simons Babybett.

Wie gefällt euch dieses kleine 12 von 12 Tagebuch? Soll ich sowas öfter mal machen, oder ist das zu langweilig?

Sonnige Grüße.

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