Blogparade: Mein Wendepunkt – Ein negativer Test

Ich mache mal wieder bei einer Blogparade mit. Dieses Mal von Herzbauchwerk. Es geht um einen Wendepunkt in der Schwangerschaft, vom Mama/Papasein, der Geburt oder ähnliches. Wendepunkte eben.
Gefunden habe ich die Blogparade über Motherbirth.

Ich möchte euch berichten wie es bei mir von „Bloß keine Kinder!“ zu „Also ein ganzer Stall voll Kinder wäre großartig!“ gekommen ist.

ICH WOLLTE NIE MAMA SEIN

Für mich waren Kinder lange Zeit zwar durchaus präsent, aber viel anfangen konnte ich mit ihnen nicht.
Im Freundeskreis gab es Mädels, die wussten schon mit 16 Jahren dass sie mal zwei Kinder haben möchten.
Ich konnte mir das nicht vorstellen.
Verheiratet? Haus? Garten? Kinder? Kombi? Wie spießig!

Außerdem muss man Windeln wechseln.
Man bekommt keinen Schlaf.
Babys sabbern und heulen.
Ständig muss man parat sein.
Keine Freizeit mehr.
Usw.

Von der Vorstellung einer Geburt mal GANZ abgesehen!
Iiihhh! Blut und nackt und schleimig. Pfui!

DANN KAM DER RICHTIGE PARTNER

Bevor der richtige Partner in mein Leben trat, hatte meine Schwester schon zwei wundervolle Kinder. Ein Mädchen und einen Jungen. Ich liebe die beiden!
Ich habe sie gewickelt.
Zumindest dem Mädchen die Flasche gegeben.
Ich habe sie im Wagen geschoben.
Sie gefüttert.
Und als sie schon etwas größer waren sogar mal in’s Bett gebracht.

Das war cool, aber immerhin hatte ich irgendwann Feierabend.
Trotz all dieser positiven Geschichten, konnte ich mir dennoch keine eigenen Kinder vorstellen.

Als ich allerdings etwa zwei Jahre mit meinem jetzigen Mann zusammen war und wir gemeinsam wohnten, dachte ich mir immer öfter „Mit dem kannste doch vielleicht mal Kinder haben.“
Ich sah wie er mit seinen Neffen und meiner Nichte/meinen Neffen umging. Sie lieben ihn bis heute.
Er macht viel Unsinn mit ihnen.
Hört ihnen zu.
Treibt die Eltern in den Wahnsinn.
Kuschelt mit ihnen.
Kurzum; Er ist selber ein großes Kind. 😉

PLANUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT

Ich würde nicht sagen dass wir großartige Planer sind. Wir lassen einfach viel auf uns zukommen. Unsere Urlaube planen wir meistens recht spontan und so war es auch mit den Kindern.

Es kam der Zeitpunkt, da haben wir beide für uns beschlossen, dass Kinder durchaus in unser Leben passen könnten. Aber dass es nicht schlimm wäre, wenn es nicht klappt.
Wie viele Kinder, in welcher Umgebung sie groß werden sollen und welche Philosophie wir verfolgen, wissen wir bis heute nicht genau.

DER SCHWANGERSCHAFTSTEST –  MEIN WENDEPUNKT

Im Oktober 2013 machte ich den allerersten Schwangerschaftstest meines Lebens.
Er war negativ.
Ich ging mit dem Test zu meinem Mann in die Küche und schüttelte einfach nur den Kopf „Nicht schwanger.“
Später sagte er mir dass ich mich noch nie so enttäuscht angehört habe und damit hatte er recht. Ich war wirklich enttäuscht und merkte dass ich mir ein Kind doch mehr wünschte, als ich es bis zu diesem Zeitpunkt vermutet hatte.

Ein komisches, neues Gefühl.
Ich wollte Mama sein!
Windeln wechseln.
Kuscheln.
Sabbernde Babys.
Schlaflose Nächte.

Zwei Monate später hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand und eine unfassbar tolle erste Schwangerschaft begleitete mich 41 Wochen lang.

Und wenn ich heute ehemalige Leute aus der Schule, dem Bekannten- oder Freundeskreis treffe, können sie oft nicht fassen, dass ICH Mutter geworden bin.

Sonnige Grüße.

PS: Die Blogparade läuft noch bis zum 01.08.2016, also ran an die Tasten!

5 Gedanken zu „Blogparade: Mein Wendepunkt – Ein negativer Test

  1. Liebe Sonnenshyn,

    vielen lieben Dank dafür, dass du meine Blogparade mit deinem schönen WendePunkt angeführt hast! Ich hab mich im Text wieder gefunden, hätte auch nie von mir gedacht, dass ich mal drei Kinder in den Armen halten würde…!

    • Ich bin wirklich froh, dass ich den Aufruf zu der Blogparade gesehen habe, weil mir sofort dieses Thema gefallen hat. Ich hoffe auf noch viele weitere Texte. 🙂

  2. Hallo Sonnenshyn,
    Ich habe grade überlegtaber bei mir gab es einen solchen Wendepunkt gar nicht. Vorher habe ich nie übers Kinder bekommen nachgedacht und dann kam mein Mann und schwups war ich nach 8 Monaten Beziehung geplant schwanger.

  3. Pingback: #Blogparade: Mein WendePunkt – „Und was davon sind deine eigenen Ängste?“ | motherbirthblog

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