Blogparade: #MyRealKitchen – Zeigt eure Küche

„Huch? Was ist denn das komisches?“ Werden sich jetzt bestimmt viele Fragen. Und was hat die Küche mit Kindern zutun?
Oh eine ganze Menge!

Frida von 2kindchaos hat in ihrer Blogparade dazu aufgerufen doch mal zu zeigen wie eine Küche in echt aussieht! Nicht dieses tolle, immer geschruppte, blitzblanke Gedöns, bei denen man den Zitronenduft durch’s Foto riecht.
NEIN!
Frida möchte den Dreck, den angeklebten Spinat, die Reste auf dem Boden, das Geschirr welches sich stapelt. Und das wird sie bekommen!

KEINE SPÜLMASCHINE
Für viele der absolute Alptraum, für mich ganz normal; Unsere Küche hat keine Spülmaschine. Immer wieder nehmen wir uns vor eine zu kaufen, aber so richtig motiviert sind wir dann doch nicht.
Na ja und so stapelt sich auch gerne mal das Geschirr. Ich spüle auch äußerst selten, das macht meistens mein Mann. Als Dank, weil ich koche. Süß nicht? 😉
Aber wenn er auch mal keine Lust hat, dann sieht es so aus:

Geschirr vom Mittagessen und Waffeln backen.

Geschirr vom Mittagessen und Waffeln backen.


DIE ARBEITSFLÄCHE
Ich bin mit unserer Küche ganz und gar nicht glücklich. Ich hätte gerne eine riiiiiiesen große, damit ich überall Kräuter, Öle und Gewürze aufstellen kann. Damit meine Kochbücher einen hübschen Platz bekommen und alles griffbereit ist.
Irgendwie habe ich ja so einen Platz, aber da ich gerne einfach alles irgendwohin klatschte, sieht es eben so aus:

Die Bücherecke. DA HINTEN STEHEN WIRKLICH WELCHE!

Die Bücherecke. DA HINTEN STEHEN WIRKLICH WELCHE!

Das Küchenregal. Sieht gar nicht soooo unordentlich aus.

Das Küchenregal. Sieht gar nicht soooo unordentlich aus.

Unsere Arbeitsfläche. Sauber, aber chaotisch.

Unsere Arbeitsfläche. Sauber, aber chaotisch.

DER KLEINE TISCH
Wir haben im Wohnzimmer zwar eine Essecke, aber der Tisch dient meistens als Postaufbewahrungsstelle. Außerdem bin ich zu faul das Besteck, Essen und Co immer von der Küche in das Wohnzimmer zu schleppen.
Deshalb haben wir einen kleinen Glastisch in der Küche, der grundsätzlich versifft aussieht. TROTZ UNTERLAGEN!
Manchmal habe ich die Muse und putze den Tisch nach jeder Mahlzeit ab, aber meistens bin ich auch dafür zu faul.

Unser Glastisch. Einigermaßen ordentlich.

Unser Glastisch. Einigermaßen ordentlich.

Tja, so sieht die Wahrheit aus. Nicht alles was ständig in den Social Media verbreitet wird, entspricht auch immer der Wahrheit.
Wenn ich Bilder vom Essen poste, dann schaue ich mir vorher auch immer die sauberste Ecke aus. 😉

Wie schaut denn eure Küche aus? Habt ihr gerade dort einen Putzfimmel? (Sowas soll es ja geben, habe ich gehört!)
Macht gerne bei der Blogparade von Frida mit!
Ihr könnt auch Bilder auf Instagram, Twitter und Co unter #myrealkitchen posten.

Sonnige Grüße.

2 Gedanken zu „Blogparade: #MyRealKitchen – Zeigt eure Küche

  1. Unsere derzeitige Küche ist total klein und abgeranzt vom Vormieter, davor war ich in der Uraltküche meiner Schwiegertiger zuhause.

    Eine Spülmaschine hatte ich das letzte mal vor 10 Jahren und muss auch ehrlich sagen, mir fehlt es nicht und bei nem derzeitigen 2 Personen Haushalt wäre es auch unsinnig eine zu kaufen.
    Für größere Familien finde ich es aber unglaublich praktisch, nur muss man dann ständig disskutieren wer die ausräumt 😉

    Ich finde Wohnungen in denen es „bewohnt“ aussieht wesentlich sympathischer als diese perfekten Möbelhaus Wohnzimmer in der eine gestresste Mutter sitzt, die mir dann noch erzählt wie viel sie ja zu putzen hätte.

    Bei mir herrscht ne gewisse Grundordnung, aber Mut zum Dreck sollte man definitiv auch mal haben, spätestens wenn sich Nachwuchs ankündigt und man einfach auch mal fünf gerade sein lassen sollte.
    Und wo ginge das besser als in der Küche.
    Ich find die Aktion toll, die Bilder sind der versteckte Alltag anderer, aber dabei eben viel authentischer.

    Ein Hoch auf unordentliche und reale Küchen!

    Lg

    • Ich finde diese Aktion auch total witzig und hätte niemals damit gerechnet, dass so viele mitmachen. Es ist eben doch nicht so einfach seinen „Dreck“ in die Öffentlichkeit zu stellen und dazu zu stehen. 😉

      Aber du hast recht; Ich selber fühle mich bei anderen auch immer wohler, wenn nicht alles nach Musterhaus aussieht. Da traue ich mich nicht mal etwas zu trinken, weil ich Angst habe, ich könnte kleckern. *lach*

      Es muss sich eben die Waage halten. Im Dreck leben will wohl niemand, aber chaotisch darf es (bei uns) gerne mal sein. 😉

      Sonnige Grüße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.