Blogparade: So hab ich mich als Mama verändert 

Juhuuu, es ist mal wieder Zeit für eine Blogparade. Frida von 2Kindchaos möchte wissen ob und wie man sich als Mama (oder Papa) verändert hat. Da mache ich doch gerne mit!

Wie habe ich mich verändert seit ich Mama bin?

Wie habe ich mich verändert seit ich Mama bin?


1. EMOTIONALES WRACK

Ja ja ja, seit ich Mama geworden bin könnte ich immer und ständig heulen.

Mein Kind (oder ein anderes) weint?
Ich könnte mitmachen!

Im Film/Buch passiert Kindern oder Eltern etwas schlimmes?
Ich habe Tränen in den Augen.

Ein fieses, gemeines Kind auf dem Spielplatz klaut meinem Sohn die Schippe?
Er tut mir dann unfassbar leid und es bricht mir das Herz.

Im Fernsehen läuft eine Dokumentation über Schwangere/Geburten?
Ich leide mit oder freue mich mit der Familie.

Mein Großer hat Schnupfen und schnieft den ganzen Tag vor sich her?
Ich habe Mitleid und möchte ihn am liebsten gesund knuddeln.

Ja, man kann sagen dass ich tatsächlich emotionaler geworden bin und viele Dinge nicht mehr einfach so wegstecke.

2. SELBSTBEWUSSTSEIN

Mein Selbstbewusstsein hat sich definitiv gesteigert. Früher war ich eher ruhig und zurückhaltend, wollte kaum etwas mit anderen zu tun haben. Das ist mittlerweile anders. Ich tausche mich gerne mit anderen Muttis aus und das nicht nur virtuell, sondern so richtig Angesicht zu Angesicht. Vor der Tür. Bei mir Zuhause. Bei anderen Zuhause. Oder sogar in der Krabbelgruppe (auch wenn die sich mittlerweile aufgelöst hat).

Früher habe ich mich oft verunsichern lassen in meinem tun. Ich wollte immer Diskussionen aus dem Weg gehen und es jedem recht machen. Irgendwie habe ich mich immer angepasst, auch wenn es mir gar nicht gefiel.
Everybodys Darling.

Durch mein Kind/die Kinder (ich habe das Gefühl durch das zweite Kind ist es noch extremer), bin ich eindeutig selbstsicherer geworden. Wenn mir etwas nicht passt, dann sage ich es. Wenn jemand meint mir sagen zu müssen wie ich zu stillen habe, dann diskutiere ich mit der Person.

Kurzum kann man sagen dass ich selbstbewusster und selbstbestimmter geworden bin und das gefällt mir richtig gut!

3. KREATIV

Wenn ich etwas niemals für möglich gehalten habe, dann dass ICH kreativ sein kann. Sei es nun beim Bauen mit Bausteinen, beim Lieder singen (wenn ich den Text vergesse, dann dichte ich selber was zusammen) oder beim dekorieren des Zimmers. Ich denke das kommt sowohl den Kindern als auch mir zugute. Ich bin manchmal sogar richtig stolz auf meine Kreativität!

Aber dennoch graut es mir vor dem ganzen Bastelmist der früher oder später auf mich zukommen wird. Mal sehen ob ich mich als Mama drücken kann und stattdessen der Papa übernimmt?

4. RUHIG UND GEDULDIG

Schon vor den Kindern war ich eher ruhig und geduldig. Aber durch die Geburt meines ersten Kindes bin ich noch ruhiger und geduldiger geworden. Natürlich nicht immer. Auch ich habe Phasen da nervt mich einfach alles, aber im Großen und Ganzen ist es mir egal wenn wir zum Beispiel zehn Minuten länger zum Einkaufen brauchen oder Simon länger in der Badewanne sitzen möchte. Warum auch nicht? Ich lese ihm auch gerne das fünfte Buch vor, denn ich genieße die Zeit einfach.

Wenn er etwas anstellt, versuche ich immer ruhig zu bleiben und ihm in Ruhe zu erklären dass er nicht auf der Couch rumhopsen soll. Ich erkläre es ihm auch dreimal wenn es sein muss.

Dann gibt es die Tage an denen das Baby nur an der Brust hängt. Von morgens bis abends, teilweise die ganze Nacht. Ja, das schlaucht, aber auch da bin ich geduldig. Es ist ein Baby! Es möchte mich schließlich nicht ärgern, sondern Nähe.

5. ÄNGSTE

Zu all den positiven Veränderungen gehört auch eindeutig eine negative; Angst. Seit ich Mama bin habe ich ständig Angst um meine Kinder.
Sie könnten sich verschlucken und ersticken.
Vom Auto überfahren werden.
Jemand könnte ihnen böses wollen.
Beim Klettern können sie fallen und sich den Schädel blutig hauen.
Keine Sorge! Ich gehöre nicht zur Kategorie „Helikoptermama“, aber die Angst ist einfach ein ständiger Begleiter geworden, ein lästiger kleiner Floh den man nicht los wird. Nervig, aber ich schätze absolut normal.

FAZIT

Irgendwie kann man sagen dass ich „zu mir gefunden“ habe. Ich weiß was ich möchte und was nicht. Ich stehe zu meinen Entscheidungen und versuche nicht jedem zu gefallen. Ich bin wie ich bin und diese Veränderungen sind richtig fein!
Keine Ahnung ob das an den Kindern oder dem Alter liegt. Wobei es halt mit dem ersten Kind angefangen hat. Langsam aber sicher. Vielleicht ist es eine Mischung aus allem; Muttersein, Alter, Umgebung.

Hast du dich als Mama oder Papa auch verändert? Dann mach doch bei der Blogparade mit!

Sonnige Grüße.

7 Gedanken zu „Blogparade: So hab ich mich als Mama verändert 

    • Ich habe mir, bis auf deinen Beitrag, noch gar keinen durchgelesen. Das hole ich jetzt nach. Sonst habe ich das Gefühl beeinflusst zu werden. 😉

  1. Liebe Chrissy,

    ich glaube da geht es allen Müttern ähnlich. Bei den Ängsten kann ich dich vielleicht ein bisschen beruhigen: Also bei mir sind die mit dem zweiten Kind auf jeden Fall weniger geworden. Zum einen weil man teilweise einfach lerne muss lockerer zu werden: Wenn der eine Zwockel dort quatsch macht und der andere da drüben schon in Gefahr schwebt, kann man sich halt nicht zweiteilen. So wächst dann auch das Vertrauen, dass alles gut geht und dass das jweweilige Kind seine eigenen Grenzen kennen lernt. Vielleicht bei dir dann auch so, wenn dein Baby mobiler wird 🙂

    Liebe Grüße
    Ella

  2. Habe das wie du gehalten und erstmal meines geschrieben bevor ich andere lese. Und ja es ist vieles irgendwie doch ähnlich. Um Punkt vier beneide ich dich allerdings ein wenig. Ruhig ja. Geduldig? Nein! Waaah diese Laaangsamkeit von kleinen Kindern manchmal.
    Basteln ist auch so überhaupt nicht meines. Liegt aber auch an meiner Ungeduld.
    Liebe Grüße!

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