Blogparade: Was mache ich den ganzen Tag?

Ich habe bei der Rabenmutti auf dem Blog den Anruf zu einer sehr Interessanten Blogparade gesehen. Es geht um den Alltag mit Kind, Arbeit, Haushalt, Familie. Und da jeder mitmachen darf der etwas zu sagen hat, mache ich gerne mit!

Blogparade: Was mache ich den ganzen Tag?

Blogparade: Was mache ich den ganzen Tag?


ENTSPANNTER START

Da niemand in der Früh Termine hat, ich nicht arbeiten gehe, der Mann sich seine Zeit (größtenteils) selber einteilen kann und keines der Kinder in den Kindergarten, in die Tagesstätte oder zur Tagesmutti geht, ist morgens (meistens) alles entspannt.

Ich gehe nun einfach mal von einem recht häufigen Szenario aus:

In den meisten Fällen ist die Nacht gegen acht Uhr zu Ende. Es wird dann erst mal ausgiebig gekuschelt. Wenn das mal ausfällt, wird Simon ganz arg knatschig. Meistens pennt Alwin noch bis um neun Uhr weiter, deshalb können der Große und ich in Ruhe frühstücken. Sollte der Mann bis dahin schon verschwunden sein, hat er netterweise für Simon und mich den Tisch gedeckt.

Meistens dauert das Frühstück etwa eine halbe Stunde. Simon isst gerne zwei Scheiben Toast mit Honig oder Nutella, dazu eine Tasse Kakao oder ein Glas Saft. Ich esse vier Scheiben mit Käse oder vegetarischer Wurst. Das letzte wird aber auch meistens mit Nutella verputzt. Meistens trinke ich Wasser, hin und wieder auch mal Saft.

Nach dem Frühstück geht es entweder in’s Wohn- oder Kinderzimmer zum spielen. Da Alwin dann meistens wach wird, mache ich ihn frisch und stille anschließend.

Danach lege ich das Baby auf Seite (oder nehme ihn in’s Tragetuch) und kümmere mich um die Wäsche. Simon spielt dann entweder ein paar Minuten alleine oder hilft mir dabei. Danach spielen wir gemeinsam etwas.

DIE UNSTRUKTURIERTE MITTAGSZEIT

Da wir erst am Abend gemeinsam warm essen, gibt es Mittags einen Obstteller mit Brezel oder Knäckebrot mit Frischkäse. Sollte vom Vorabend etwas übrig geblieben sein, mache ich uns das warm.
Manchmal bereite ich dann schon nebenbei Kleinigkeiten für das Abendessen vor. Zum Beispiel Kartoffeln schälen oder Gemüse schnibbeln.

Dann kommt es ganz darauf an, wie der Große sich macht. Entweder wir lümmeln uns auf das Sofa und schauen eine Folge Benjamin Blümchen (wahlweise auch Bibi Blocksberg) und machen anschließend einen Mittagsschlaf oder wir gehen gleich nach draußen. In letzter Zeit ist es mal so und mal so.

Meistens gehen wir nach draußen. Während wir im Sommer oft vor der Tür bleiben, möchte ich mich an kälteren Tagen immer bewegen. Deshalb spazieren wir meistens zum Kirchturm und Maibaum. Simon liebt das!
Manchmal nehme ich den Kinderwagen mit, manchmal geht’s mit dem Tragetuch vor die Tür.

Oft machen wir beim Bäcker halt und kaufen eine Kleinigkeit. Brezel, Berliner (Pfannkuchen, Krapfen,…), oder anderes Gebäck. Das wird dann auf dem nach Hause weg verputzt.

Generell versuche ich an kalten Tagen immer minimal zwei Stunden draußen zu bleiben. Meistens wird Alwin dann unruhig und bei dem usseligen Wetter momentan, mag ich nicht draußen stillen. Hin und wieder gehen wir aber auch nur schnell einkaufen und dann wieder nach Hause. Je nach lust und Laune.

Wir sind so gegen 16 Uhr wieder Zuhause und meistens beschäftigt sich Simon dann alleine. Ich habe also Zeit für die Wäsche, Kleinigkeiten im Haushalt oder meinen Blog.
Manchmal sitze ich mit im Kinderzimmer und tippe gemütlich am Handy meinen neuen Beitrag (so wie aktuell). In den meisten Fällen schaffe ich einen Beitrag aber nicht unbedingt an einem Tag. Das dauert oft ein bis drei Tage.

AUSKLANG AM ABEND

So gegen 17 Uhr fange ich meistens an das Abendessen zu machen. Alwin liegt dann in der Wippe und erfreut sich dem Treiben in der Küche.
Simon steht auf einem Stuhl entweder am Herd oder der Arbeitsfläche und bereitet mit mir das Essen zu.

Sollte es der Mann bis 18 Uhr nicht nach Hause schaffen, dann essen wir beide alleine. Alwin wird zwischendurch entweder angelegt oder er jauchzt immer noch froh in der Wippe.

Nach dem Abendessen wird noch eine halbe bis dreiviertel Stunde gespielt. In letzter Zeit spielen wir alle im Kinderzimmer mit der Eisenbahn.
Dann ist Zeit für alle vier auf der Couch zu lümmeln und zwei Folgen Shaun das Schaf zu gucken. Anschließend wird bettfertig gemacht.

Im Bett gucken wir dann noch ein bis zwei Bücher. Danach knipst der Große das Licht aus und wir erzählen meistens noch vom Tag. In den meisten Fällen sind spätestens um 20:30 Uhr die Augen zu gefallen.

ZEIT FÜR MICH

Es kommt ganz drauf an, ob das Baby schläft oder nicht. Ist es wach, dann beschäftige ich mich eine Weile mit ihm. Schläft er, kann ich duschen, die Wäsche ausräumen, gegebenenfalls Essen für den nächsten Tag vorbereiten oder schlichtweg mit dem Mann auf der Couch rumlümmeln. Letzteres ist meistens der Fall, denn irgendwann weiger auch ich mich, noch weiter durch die Gegend zu hopsen und möchte einfach nur nichts tun.

Zwischen 22 und 23 Uhr ist dann auch für uns die Zeit des Schlafens da und spätestens dann wird auch das Baby müde.

Ihr seht, mein Alltag ist absolut flexibel und von Streß ist nur ganz selten etwas zu sehen.

Wie schaut dein Tag mit den Kindern aus? Mach doch bei der Blogparade mit.

Sonnige Grüße.

3 Gedanken zu „Blogparade: Was mache ich den ganzen Tag?

  1. Ihr frühstückt nur eine halbe Stunde? ;.; Claire zieht es immer soooooo in die Länge… Die macht mich ganz fertig mit ihrer Trödelei *lach* Verrat mir das Geheimnis 🙂

    Du tippst am Handy? Ist dir das nicht viel zu anstrengend? Habe es einmal versucht…dann….wollte ich das Handy wegschmeißen^^

    Aber generell klingt das echt mega entspannt bei euch. Hach! Ähnlich laufen unsere Tage ab, wenn ich Urlaub und damit keine Verpflichtungen habe (ok, ich gehe seltener raus, denn ich hasse kaltes Wetter).

    Danke fürs Mitmachen 🙂

    LG
    Yasmin

    • Ja, Simon ist beim Essen genau so ein Scheunendrescher wie ich. *lach* Vor allem beim Frühstück, weil es da immer Süßes gibt.
      Beim Mittagessen lässt er sich gerne etwas mehr Zeit.

      Entspannt ist es meistens tatsächlich und dafür bin ich sehr dankbar. Weiß gar nicht wie ich das anders aushalten würde.

    • Ach und nein, mich stört das null am Handy. Habe mich daran gewöhnt und mache mittlerweile alles darüber, sogar Bilder bearbeiten.

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