Die Smartphone-Mutti – Ein Update 

Vor etwa drei Monaten habe ich darüber geschrieben dass ich mich selber bessern möchte was mein Verhalten am Smartphone angeht. Irgendwann hatte ich das Gefühl meinem Sohn nicht mehr gerecht zu werden und ihn ständig zu vertrösten. Ich habe mein Vorhaben auch gleich in die Tat umgesetzt und kann nun ein kleines Resümee ziehen.

Typisch Smartphone-Mutti. Immer das Handy in der Hand

Typisch Smartphone-Mutti. Immer das Handy in der Hand


NEUES SMARTPHONE 

Nun, kaum hatte ich beschlossen weniger am Handy rumzuspielen, brachte der Mann mir ein neues Smartphone. Zu seiner Verteidigung; Er wusste nichts von meinem Plan. 😉

Mit dem Handy habe ich mich allerdings erst auseinandergesetzt als ich die Zeit dafür hatte, sprich, als Simon geschlafen hat.

Da sich die Teile in meinen Augen heutzutage kaum voneinander unterscheiden, brauchte ich auch gar nicht lange bis ich mich reingefuchst hatte. In Ruhe konnte ich meine Apps installieren und stöbern.

VORHABEN UND UMSETZUNG

– Weil das neue Smartphone richtig gute Bilder macht, habe ich es für Fotos öfter in der Hand als ich es geplant hatte. Aber, wie gesagt, da hatte ich ja auch noch mein altes Teil.

– Für Fotos vom Essen kommt es auch noch oft zum Einsatz, wird anschließend allerdings sofort außer Reichweite gelegt. Kein schnelles tippen mehr am Tisch, sondern Gespräche mit Mann und Sohn. Oder nur mit dem Sohn. Je nachdem wer eben alles da ist.

– Manchmal ertappe ich mich immer noch dabei wie ich auf das Handy starre und „schnell etwas fertig lesen“oder „noch schnell etwas fertig tippen“ möchte. Aber auch das ist schon um einiges besser geworden und ich gehe viel öfter und besser auf Simon ein wenn er nach mir ruft.

– Es fällt mir mittlerweile um einiges leichter das Smartphone aus der Hand zu legen. Artikel verschwinden (für gewöhnlich) nicht so schnell und diese kann ich auch später noch lesen. Und wenn ein Blogeintrag fünf Minuten später erscheint, fällt das auch niemanden auf. Und selbst wenn, wäre es auch nicht dramatisch.

– Im Schlafzimmer herrscht nach wie vor Smartphone Verbot. Auch im Kinderzimmer habe ich es höchst selten mit. Nur um mal Fotos zu machen.

– Auf Twitter, Instagram und Co ist es ruhiger um mich geworden und ich merke wie gut mir das tut! In der Früh, wenn wir alle gefrühstückt haben, angezogen sind und etwas gespielt haben, nehme ich mir die Zeit zu stöbern. Dann noch meistens wenn Simon Mittagsschlaf macht und am Abend wenn der Mann da ist.

– Auch bei Simon merke ich eine Veränderung. Ich schenke ihm viel mehr Aufmerksamkeit und dadurch ist er entspannter und zufriedener geworden.

FAZIT

Wegzudenken ist das Smartphone aus meinem Alltag nicht und das möchte ich auch gar nicht. Allerdings gehe ich davon aus dass ich auf einem guten Weg bin und einen guten Kompromiss gefunden habe.

Jetzt wo das Baby da ist, habe ich auch allgemein weniger Zeit für das Smartphone. Gut so!

Ich werde aber noch weiter an mir arbeiten und hoffen dass es mehr und mehr Früchte trägt.

Sonnige Grüße.

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