Ich werde fit! – (Bericht Januar)

Das neue Jahr hat schon vor einigen Wochen begonnen und ich muss zugeben, dass ich über die Feiertage etwas „Angst“ um mein Gewicht hatte, aber sich dennoch alles positiv entwickelte. Zumindest bis Mitte Januar, denn da kam ein Motivationstief.

Gut gelaunt, nach dem Sport.

AN DEN FEIERTAGEN FASTEN?

Pah! Von wegen! Wir haben einige Tage im Hotel verbracht und dort habe ich ordentlich in das Frühstück reingemampft. In meinem letzten Bericht, schrieb ich bereits dass ich meine täglichen Kalorien erhöhe und eigentlich kein Frühstücker bin. Im Hotel ist das aber was anderes. Da habe ich immer großen Appetit.

Zum Mittagessen waren wir bei meinen Eltern. Es hab Spaghetti, Kartoffeln und Veggieschnitzel, Chili, alles wie immer. Natürlich auch noch viele Leckereien, denn meine Mama hat ordentlich gebacken. (Die Nussküsschen waren ein Gedicht!)

Zwar gibts bei Mutti immer ordentliche Portionen zum Essen, aber eben auch eine Küchenwaage, die mich über die Kalorien auf dem Laufenden hielt. Außerdem hatte ich gute Bewegung. Unser Zimmer lag im fünften Stock und ich fahre grundsätzlich keinen Aufzug.

Auch an Heiligabend und später bei meinen Schwiegereltern hielt ich mich mit dem Zugreifen von den Leckereien nicht zurück. Ich stellte mich zwar nicht mehr jeden Tag auf die Waage, war aber überrascht, als ich mich am letzten Tag gewogen hatte und mir 81,5kg angezeigt wurden. Mein Ziel, das Gewicht zu halten, hatte ich also erreicht.

Zu diesem Zeitpunkt nahm ich täglich etwa 1800 – 2000 Kalorien zu mir. Im Schnitt war ich mit 8000 Schritten unterwegs und habe es somit wieder gut ausgeglichen.

Leckereien an den Feiertagen.

TROTZDEM GAB ES NEGATIVE EFFEKTE

Da wir so viel unterwegs gewesen sind, hatte ich keinen guten Überblick über meinen Wasserhaushalt. Ich schätzte immer, dass ich an die 2 Liter trank, was zu wenig war. Außerdem hat auch meine Haut wieder mehr gelitten. Kaum sank meine Wasserzufuhr, wurde die Haut wieder unreiner. Die Menge an Plätzchen und fettigen Essen taten ihr übriges.

Auch Zuhause langte ich vor dem Computer in die Chipspackung oder zu Salzstangen. Die Quittung waren also gerötete Haut, Unebenheiten und Pickel. Dazu kam dann noch dauerhafte Müdigkeit.

WIEDER IN DEN ALLTAG FINDEN

Jetzt heißt es für mich wieder in den Alltag finden. Es lief SO gut Anfang Dezember und über Weihnachten, dass ich richtig motiviert war, dort weiterzumachen, wo ich aufhörte. Ich habe nun wieder die Küche und somit das Essen in der Hand. Auch die Mengen und den Wasserhaushalt kann ich nun wieder im Auge behalten.

Was mir allerdings in den letzten Wochen schwer fiel, war die Motivation vor die Tür zu gehen. Beide Kinder winterfest machen und mir selber X Schichten anziehen, macht mich sehr träge. Aber das soll keine Ausrede werden, daran muss ich arbeiten.

Bevor wir wegfuhren, habe ich so oft es ging Pilates und Krafttraining gemacht. Das hat sich nun etwas geändert, denn ich gehe 2x in der Woche schwimmen und 2x in der Woche aufs Rudergerät.

Ich merke jetzt schon einen positiven und von mir bevorzugten Effekt; Ich bin ausdauernder geworden und genau darum geht es mir ja bei dem Ganzen. Ich möchte fitter werden und genau das habe ich bereits im Kleinen geschafft.

Viel Bewegung draußen bringt viel!

EIN KURZES TIEF MITTE JANUAR

Tatsächlich habe ich es geschafft 5x im Januar schwimmen zu gehen. Mega cool! Es powert mich aus und lässt mich gleichzeitig vom Alltag abschalten. Wasser ist einfach mein Element.

Doch nervte mich das Stagnieren. Mein Ziel ist es, jeden Monat ein Kilo zu verlieren und davon merkte ich  Mitte Januar, nicht viel. Im Gegenteil; Es gab zwei Tage an denen das Gewicht wieder angestiegen ist und ich somit wieder am Augangsgewicht (83,5kg) gewesen bin. Das frustrierte mich so sehr, dass ich aufhören wollte mit dem ständigen abwiegen des Essens und generell nicht mehr so sehr auf alles achten wollte (Ja, ich kann sehr trotzig sein, wenn ich von mir selber enttäuscht bin). Mein Mann allerdings belaberte mich dann solange, bis ich merkte dass er recht hat. Ich sollte mich von sowas nicht runterziehen lassen und nur wegen zwei Tagen, gleich die letzten drei Monate wegwerfen.

Wir haben eine Körperanalysewaage Zuhause, die allerdings nicht die Beste ist. Sie schwankt ziemlich stark und das verunsicherte mich. Ich war so darauf besessen, Ende des Monats 80,5kg zu erreichen, dass ich mein eigentliches Ziel, nämlich einfach nur fitter zu werden (was ja schon eingetreten ist!), komplett aus den Augen verloren habe. Ich ging also am selben Abend noch schwimmen und das tat dann wieder richtig gut.

FAZIT

Ich darf nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn ich Rückschritte mache. Daraus sollte ich lernen. Meine Bewegung und Kalorien anpassen und weiter machen. Egal wie enttäuschend das Ergebnis sein mag.

Jeder noch so kleine Fortschritt sollte von mir mehr zelebriert werden. Öfter mal auf die eigene Schulter klopfen.

Ich bin schon fitter geworden, was ich daran merke, dass ich dem Großen hinterm Laufrad herlaufen kann, ohne nach drei Metern aus der Puste zu sein.

Einmal im Monat werde ich mich nun vermessen, denn dann bekommt man noch bessere Auskunft.

Unten in der Statistik seht ihr, dass ich mein Ziel (80,5kg) nicht erreicht habe. Aber immerhin habe ich das Gewicht gehalten.

Meine Schritte wollte ich im Schnitt auf 7.000 anheben, das hat mal mehr, mal weniger gut geklappt. 6.423 ist mein Durchschnitt.

Ich wollte 4x im Januar schwimmen gehen und habe es 5x geschafft.

STATUS

Start: 04.12.2017

Größe: 1.72m

Startgewicht: 83,5kg

Start-BMI: 28,2

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Aktuell: 31.01.2018

Größe: 1.72m

Aktuelles Gewicht: 81,7kg

Aktueller BMI: 27,9

Taille: (Anfang Januar) 89 / (Aktuell) 86

Bauch: 103 / 105

Brust: 102 / 98

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Sonnige Grüße.

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