Liebes Tagebuch – Der Sturm kommt! (Tag 6)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Zehnte des Monats (Sonntag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 6 und langsam merke ich Erschöpfung.

  • Tag 6 –

Liebes Tagebuch,

diese Nacht war doof. Ich wurde häufig wach, manchmal auch die Kinder. Dementsprechend unruhig ist es gewesen.
Da Alwin schon so früh ins Bett ging, war er bereits um 05:45 Uhr wach.
Da kommt Freude auf!

Wir kullern dennoch alle lange im Bett herum. Schauen aus dem Fenster und suchen die Schwäne und Enten. Wir kuscheln viel und ein bisschen habe ich die Hoffnung, dass die Kinder nochmal einschlafen. Was natürlich nicht der Fall ist. Lediglich das Baby schlummert noch mal weg.

Wir frühstücken gegen halb 8 und der Mittlere glänzt mal wieder mit Rummeckern. Das Toast ist falsch, der Kakao verschüttet, die Wurst hat ein Loch und die Banane ist abgebrochen.
Das alles bereits am Morgen, zerrt schon arg an meinen Nerven.

Nach dem Frühstück spielen die Kinder immerhin zusammen und machen eine Geburtstagsfeier für BunBun (Simons Kuscheltier).
Während Florian weiterhin pennt, komme ich dazu die Wäsche zu machen und das Bad etwas zu putzen.

Gegen 10 Uhr skypen wir mit meinen Eltern.
Gerade als ich mir am frühen Nachmittag denke, dass wir einen Ausflug in den Wald zum Wildschweingehege machen können, wird eine Unwetterwarnung raus gegeben. Kurzerhand bleiben wir also Zuhause und bauen ein Regal zusammen.
Außerdem wird wieder ganz viel mit Lego gespielt und Kinderlieder angehört.

Zum Glück hatten wir noch das Regal.

Alwin pennt kurz vor 15 Uhr ein. Einfach so beim Spielen.
DAS KOMMT DAVON WENN MAN SO FRÜH MUNTER WIRD!
Ich lasse ihn 20 Minuten schlafen und wecke ihn dann auf. Er knatscht zwar etwas, aber das haben wir schnell wieder im Griff.

Das Abendessen schieben wir heute auf halb 7 und so gehen die Mäuse erst um kurz nach 7 ins Bett. Simon schläft rasch ein. Alwin erzählt noch mit mir bis kurz nach 8. Florian schreit zwischendurch richtig stark und wird knallerot dabei. Doch auch er ist gegen 20:15 Uhr fest am Schlafen.

Ich schaue noch etwas dem sehr starken Wind draußen zu. Da wird mir schon ziemlich flau teilweise. Danach gibt es noch etwas Pilates und eine dusche.
Da ich schon viel zu lange wach bin, falle ich auch recht schnell ins Bett.

Liebes Tagebuch,

ich spüre langsam Erschöpfung. Auch wenn es ziemlich entspannt zugeht, merke ich immer mehr und mehr was ich seit fast einer Woche mit drei Kindern alleine über den Tag so stemme.
Deshalb klopfe ich mir heute selber auf die Schulter!

Sonnige Grüße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.