Liebes Tagebuch – Ernsthaft? Ne Erkältung? (Tag 4)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Achte des Monats (Freitag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 4 – Ne Erkältung? Bitte nicht!

  • Tag 4 –

Liebes Tagebuch,

auch diese Nacht war durchwachsen.
Simon schreckte öfter mal auf. Auch Alwin schlief unruhig und Florian suchte ständig die Brust.

Dennoch starten wir um kurz nach sechs gut in den Tag. Der Papa ruft an und isst mit uns gemeinsam Frühstück (ein Hoch auf die Technik!). Die Kinder freuen sich sehr, dass sie den Papa über die Kamera sehen können und er quasi bei uns am Tisch sitzt.

Nach und nach mache ich die Kinder fertig. Erst Florian, dann Simon, dann Alwin. Es bleibt noch etwas Zeit um oben am Hochhaus zu spielen und zu stillen.
Um kurz nach halb acht verlassen alle zufrieden und fröhlich das Haus.
Wir kommen wieder um 8 Uhr im Kindergarten an. Simon kümmert sich wieder eigenständig um alles und wir winken zum Abschied.
Ich kann das alles gar nicht fassen. Was für ne Harmonie!

Alwin, Florian und ich gehen ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Um 9 sind wir wieder Zuhause und futtern ein zweites Frühstück.
Wir telefonieren noch mit Oma, bis wir los müssen um den Großen abzuholen.

Auch da klappt dieses mal alles ohne Probleme.
Es ist nur windig wie Sau. Zum Glück schaffen wir es vor dem Regen bis nach Hause.
Liebes Tagebuch, hatte ich mir nicht schönes Wetter gewünscht?

Während ich ein Nuddelsüppchen koche, spielen die Kinder am Tablet und Florian quietscht vergnügt im Laufstall.
Wir essen gemeinsam und Simon erzählt vom Kindergarten. Alwin sortiert; Erst isst er die Möhren, dann die Erbsen, dann die Nudeln, dann trinkt er die Brühe.

Ich merke wie sich Halsschmerzen breit machen und auch meine Stimme langsam versagt. Ein Schnupfen meldet sich an.
Danke. DAS habe ich jetzt gebraucht!

Der Regen scheint für den Moment vorbei. Ich nutze die Chance und scheuche die Meute vor die Tür. Während der Große mit dem Rad durch die Pfützen fährt, stapft Alwin einfach so drinnen rum.
Ohne Gummistiefel und ohne Matschsachen.
Der Mann wird die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn ich ihm davon erzähle.

Spaß in Pfützen.

Zuhause geht es dann weiter mit dem Hochhaus. Wobei sie dieses mal größeres Interesse an den Zügen haben.
Wie auch immer, ich genieße die Harmonie und kann in Ruhe stillen und mich danach ausgiebig mit Florian beschäftigen, der mir mit seinem lautlosen Lachen den Nachmittag versüßt.

Kurz vor dem Abendbrot fragen die Kinder nach Musik und wir hören eine Runde „Aramsamsam“ und so weiter. Ich kann in Ruhe das Abendessen vorbereiten. Florian schaut mir vom Tuch aus zu.
Wir erzählen vom Tag. Was uns am meisten Spaß gemacht hat, was wir blöd fanden, usw.

Das Bettfertigmachen läuft am vierten Abend recht entspannt. Lediglich dem Baby dauert das alles etwas zu lange und er wird unruhig.
Im Bett selber erzählt jeder nochmal was vom Tag. Einmal „Weißt du wie viel Sternlein stehen“, „Guten Abend, gute Nacht“ und „Sound of Silence“ und die Mäuse schlafen um kurz nach 19 Uhr friedlich ein.

Entspannt am Nachmittag/Abend.

Ich komme zu etwas Pilates und einer wunderbar warmen Dusche. Warte auf den Liebsten und hoffe dass ich morgen nicht total erkältet aufwache.

Liebes Tagebuch,
sorgst du bitte dafür dass keiner krank wird? Bitte!

Sonnige Grüße.

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