Liebes Tagebuch – Es geht wieder in den Kindergarten! (Tag 3)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Siebte des Monats (Donnerstag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 3 mit den Kindern.

  • Tag 3 –

Liebes Tagebuch,

diese Nacht war durchwachsen. Irgendwie wurde ständig jemand wach. Auch ich. Gefühlt jede halbe Stunde.

Dennoch kommen wir um kurz nach 6 aus den Federn und sitzen bereits gegen halb 7 beim Frühstück.
Das Anziehen von allen Dreien klappt ohne Gemecker und sie haben sogar noch Zeit etwas zu spielen, ehe wir los müssen.
Hammer!

Um 20 vor 8 starten wir in Richtung Kindergarten. Zum Glück fällt mir noch vor der Tür ein, dass ich meinen Rucksack vergessen habe.
Eine Minute später fällt mir ein, dass ich im Auto noch Simons zweiten Handschuhe suchen wollte. Wiederum eine Minute später sprinte ich nochmal zurück ins Haus; Hab des Großen neue Turnschuhe vergessen und weiß nicht ob er sie braucht.
Dennoch ist alles in der Zeit und wir kommen gut vorwärts.
Simon läuft ohne zu meckern. Alwin sitzt auf dem Board. Lediglich Florian fängt nach einer Weile an zu weinen, beruhigt sich aber gut mit dem Schnuller und schläft alsbald ein.

Um Punkt 8 Uhr kommen wir im Kindergarten an. Ja, ich bin selber sehr erstaunt.
Und dann überrascht mich der Große, in dem er komplett eigenständig seine Matschsachen ins Badezimmer bringt, sich auszieht, seine Hausschuhe anzieht, sich von Alwin und Florian verabschiedet und auch mir einen Kuss gibt und dann in den Gruppenraum marschiert.
Bin ich im falschen Film oder was?

Et läuft!

Alwin, Florian und ich verlassen den Kindergarten und als ich um die Ecke biege, fallen mir 100 Steine vom Herzen. Ich bin sehr froh, dass Simon nicht weinte und auch dass Alwin verstanden hat, dass der große Bruder nun erst mal im Kindergarten ist. Sonst bringt Stephan ihn ja immer hin und Alwin kennt nur das Abholen.

Auf dem Rückweg halten wir noch beim Bäcker an und kaufen Alwins gewünschte Rosinenbrötchen. Auch Simon wird sich beim Abholen freuen, wenn wir ihm eine Kleinigkeit mitbringen.

Den Vormittag verbringen der Mittlere, das Baby und ich mit Haushalt. Zwischendurch trällern noch ein paar Kinderlieder durch das Wohnzimmer.
Ich hasse sie.
Alle!

Mittags gehe ich mit den beiden wieder los um den Großen abzuholen. Wir sind viel zu früh und drehen deshalb noch eine extra Runde. Alwin pennt derweil auf dem Buggyboard ein.
Der Rückweg ist sehr knatschig. Simon ist total knülle und jammert über den viel. zu. langen. Weg!
Er kann nicht mehr laufen. Er hat Bauchschmerzen und überhaupt ist alles doof.

Zuhause wird es dann nach einem Becher Milch besser. Auch Alwin wird wieder munter und ist zum Glück (!) gut drauf. Während Florian im Wagen weiterschlummert, kümmer ich mich um das Mittagessen und die beiden Großen schauen Sallys Welt.
Offenbar muss ich demnächst einen ÜBERHAUPT NICHT aufwendigen Drachenkuchen backen.
Danke auch!

Der Nachmittag wird immer ungemütlicher. Es ist stürmisch, es regnet, zwischendurch kommt der Hagel.
Wir malen und basteln also wieder ein bisschen, ehe wir alle nach oben zum Lego bauen verschwinden.

Schilder für die Türen. Voll kreativ!

Wir essen gegen 18 Uhr zu Abend. Die Kinder sind sehr müde. Alwin verlangt um halb sieben bereits das Bett. Um kurz vor sieben schlafen beide Großkinder. Nur Florian weint noch etwas, ehe er in den Schlaf findet.

Ich langweile mich!
Ja tatsächlich. Es ist kurz nach 19 Uhr und hier pennt alles! Es ist viel zu ruhig im Haus und das gruselt mich.
Hier und da räume ich etwas auf, bis endlich mein Mann anruft. Wir quatschen ziemlich lange, ehe Florian munter wird und nach Mama verlangt.
Ich kuschel mich wieder zu den Kindern, packe das Tablet aus, schaue GNTM und schlummer irgendwann ein.

Weißt du Tagebuch, es wäre schön wenn du wieder für mehr Sonne sorgen könntest.
Oder zumindest weniger Wind. Der nervt extrem!

Sonnige Grüße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.