Liebes Tagebuch – Langsam wirds (fast) schon langweilig! (Tag 11)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Fünfzehnte des Monats (Freitag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 11 – Nix spannendes zu berichten.

  • Tag 11 –

Liebes Tagebuch,
langsam bekomme ich wirklich Angst. Die Nacht war schon wieder ohne Probleme. Keiner, bis auf das Baby, wollte was trinken, musste aufs Klo oder hatte einen Albtraum.
Womit habe ich das verdient?

Wir starten mit guter Laune in den Tag. Es gibt Frühstück. Es wird sich fertig gemacht für den Kindergarten. Heute fahren wir wieder mit dem Auto. Das Verabschieden klappt ohne Probleme.
Mit Florian und Alwin geht es dann noch zum Einkaufen.

Der weitere Vormittag ist für Bücher reserviert. Zwischendurch putzen und wischen wir, ehe wir Mittags den Großen abholen. Es regnet zwar leicht, aber dennoch gehen wir zu Fuß. Mal sehen ob Simon sich auch heute die Haare waschen möchte!

Nein, natürlich möchte er das nicht. Allerdings beschwert er sich auch nicht. Das mag daran liegen, dass Alwin IM Kinderwagen liegt, statt auf dem Buggyboard zu sitzen. Florian habe ich im Tuch und somit kann der Große endlich mal wieder auf dem Board sitzen.
So kommen wir auch recht zügig durch den Regen und wärmen uns Zuhause mit der restlichen Kartoffelsuppe auf.

Die beiden Großen malen eine Weile und ich habe Zeit fürs Baby. Er freut sich immer wenn jemand mit ihm erzählt. Später spielt er vergnügt mit seinem Spielbogen.

Der Regen lässt ein bisschen nach und so gehen wir etwas vor die Tür. Nur ein kleiner Spaziergang durch die Siedlung, ehe sich der starke Wind zurück meldet und es uns zu ungemütlich wird.

Baustellenromantik.

Zuhause wird oben wieder am Hochhaus weiter gebaut, bis die Kinder meine Beine entdecken. Yeah Hoppe-Reiter!
Nach fünf Minuten merke ich; Cool! Das gibt mal straffe Schenkel! Du weißt ja Tagebuch, die haben besonders gelitten in den Schwangerschaften.

Nach dem Abendessen gehen alle wieder ohne murren ins Bett.
An diesem Tag bin ich selber sehr erschöpft und schlafe schnell ein. Ohne zu wissen ob mein Liebster am morgigen Tag nach Hause kommt oder wir noch eine weitere Nacht warten müssen.

Liebes Tagebuch,
du weißt was ich mir für morgen wünsche oder?

Sonnige Grüße.

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