Liebes Tagebuch – Oh Gott ein Spielplatz! (Tag 2)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Sechste des Monats (Mittwoch) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 2 – Alleine mit den Kindern.

<

  • Tag 2 –

Liebes Tagebuch,

die letzte Nacht war ja fast wie im Bilderbuch. Während der Große schlummerte und schlummerte, wurde der Mittlere nur einmal wach um etwas zu trinken. Auch das Baby wollte nur einmal an die Brust.
Ich bekam also fast durchgängigen Schlaf von 22 bis 6 Uhr.
Halleluja!

Noch im Bett telefonierten wir mit dem Papa. Alle waren wieder ganz aus dem Häuschen ihn zu sehen.

Um kurz nach sieben gab es dann Frühstück. Zwar ging Simon auch heute nicht in den Kindergarten, aber ich sah dass es zeitlich durchaus machbar wäre, ohne in Stress zu verfallen, sofern die Nächte so blieben.
Haha!

Die Kinder beschäftigten sich wieder mit ihren Kartons, während Florian oben ganz friedlich einschlief. Ich hatte derweil also Zeit für die Wäsche, die Betten zu machen und die Küche sauber zu machen.
Wahnsinn.

Spielplatz – Waaaaaah!

Irgendwann kam ich dann auf die (dumme) Idee auf den Spielplatz zu gehen.
Ich hasse Spielplätze. Das hab ich zu diesem Zeitpunkt aber offenbar vergessen.
Doch dachte ich mir, am Vormittag (es war gegen 10 Uhr) wird nicht viel los sein.
Ich sollte zwar recht haben, aber das Unheil drohte schon, als ich nur eine Schaufel fand.
Eigentlich ist Simon kein Sandkastenfreund, aber heute natürlich schon.
Eigentlich ist Alwin kein Buddler, aber heute natürlich schon.
Und beide möchten die blaue Schippe.
Während sich die beiden irgendwie einig wurden, drehte ich mit Florian meine Runden. Der schlummerte zufrieden im Wagen.
Dann wollten die beiden Großkinder schaukeln. Keiner kann das alleine. Also angeschaukelt.
Zurück zum Kinderwagen gesprintet.
Angeschaukelt. Sprint. Angeschaukelt. Sprint.
Angeschaukelt. Sprint.
Aaaaaand repeat!!!

Um 11 hatte ich bereits mehr Schritte auf der Uhr, als am gesamten Vortag.
Ich kam mir sehr sportlich vor.

Langsam wurde der Spielplatz voller. Wah!
Plötzlich sagt Alwin dass er nach Hause möchte. Yeah!
Auch Florian wurde unruhig, egal wie schnell und sportlich ich schob. Auch der Große hatte offenbar kein Problem damit nach Hause zu gehen.
Weißt du Tagebuch, es gibt so Momente, da läuft es einfach!

Die Kinder wollen freiwillig nach Hause – Yeah!

Daheim komme ich zum Baby stillen und die Großkinder kümmern sich wieder um die Autokisten.
Es wird weiter beklebt und bemalt.

Ich komme zum Kochen! So richtig mit schälen und schnibbeln. Kartoffeln und Brokkoli.
Supermom!

Alwin pennt irgendwann auf dem Sofa ein. Florian im Laufstall. Simon bekommt Exklusivzeit mit mir und wir bauen mit Lego am Hochhaus weiter.

Als die beiden Mäuse wieder wach werden, gehen wir nach draußen. Fahrrad und Laufrad fahren. Mit Kreide malen und die Baustelle im Baugebiet anschauen.
Zuhause gibt es Milch und einen Obstsnack.
Dat läuft heut echt perfekt!

Gegen 18 Uhr steht dann auch schon das Abendessen bereit. Anschließend geht es in die Falle. Florian weint zunächst sehr arg, lässt sich dann aber im Bett beruhigen. Um halb 8 schlafen alle drei.
Keiner heulte. Keiner sprang durch die Betten.

Ich kann mit meinem Liebsten in Ruhe telefonieren, ehe ich mich wieder zu den Jungs kuschel, das Internet durchforste und meinem Tagebucheintrag nach gehe.

Danke liebes Tagebuch, dass du mir den Wunsch vom Vorabend erfüllt hast. Es war heute ein sehr schöner Tag mit meinen Kindern.

Sonnige Grüße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.