Liebes Tagebuch – Wind, Wind, Regen! (Tag 5)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Neunte des Monats (Samstag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 5 und nur Wind und Regen!

  • Tag 5 –

Liebes Tagebuch,

die Nacht war ganz okay. Allerdings wache ich leicht gerädert auf. Hatte ich mir nicht schönes Wetter und gesunde Menschen gewünscht? Nun denn, es regnet und ich habe immer noch Halsschmerzen.

Was solls; Während wir gegen 8 Uhr frühstücken, ruft der Mann an. Er nimmt uns mit auf den Weg in die Brauerei und die Kinder haben schöne Sachen zu sehen. Einen Zug, die Brücke, die als Grenze dient, die schweizer Flagge und schließlich Papas vorübergehenden Arbeitsplatz.

Als wir fertig sind, gehen wir hoch und machen uns nach und nach für den Tag fertig.
Während ich anschließend Florian im Gästezimmer Stille (da hat man so eine schöne Aussicht), spielen die Kinder zelten und räumen dafür sämtliche Kissen und Decken auf den Boden.
Früher hätte ich geschimpft. Jetzt sollen se halt machen!

Und während ich so denke, dass die Kinder schön spielen, möchte ich das Bad sauber machen.
Selbstredend fällt Alwin kurze Zeit später hin, hat sich weh getan und möchte erst mal ne Runde kuscheln.
Anschließend möchte Simon dass ich ihm beim Aufbau der Feuerwehrwache helfe.
Kaum ist das abgeschlossen, rennt Alwin zum Laufstall und macht Florian wach.
Fortan haben wir Geschrei.
Geschwister. Ein Traum!

Die Großkinder lassen verlauten dass sie Hunger haben. Also das Baby ins Tuch gestopft und wir kochen alle gemeinsam Nudeln mit Gemüse. Florian guckt vom Tuch aus zu, die Großen sitzen auf der Arbeitsplatte und helfen mit.

Nach dem Essen gehen wir nach oben und die Kinder spielen schön gemeinsam. Irgendwas mit Wasserrettung.
Florian schlummert immer noch im Tuch und ich kann mich um die Wäsche kümmern.
Später spielen wir Jenga, ehe es nach draußen geht.
Wir sollten öfter gemeinsam solche Spiele spielen.

Jenga mit den Kindern.

Der Wind ist wieder unermüdlich unterwegs. Angeblich soll es erst gegen Abend, ca 17 Uhr, wieder regnen, aber kaum machen wir uns auf den Weg, fängt es an zu Tropfen.
Dennoch fährt Simon etwas Fahrrad und Alwin schaut sich gespannt die Baustelle an. Florian schläft fröhlich im Wagen.

Der Regen und der Wind werden stärker und so scheuche ich alle wieder nach drinnen. Es gibt warmen Kakao, etwas Obst und ein Telefonat mit dem Papa.
Wieder spielen die beiden Großkinder schön zusammen, ich kann Florian stillen, bis er (oh Wunder!) wieder einpennt.
Ich genieße einige Minuten Ruhe und mache einfach gar nix. Ja, die absolute Gönnung ist das.
NIX TUN!

Um halb 6 verlangt Alwin Abendbrot. Mir ist klar was darauf folgt; Er möchte ins Bett.
Ich versuche so gut es geht das noch etwas herauszuzögern. Aber er ist einfach zu knülle. Selbst ein Telefonat mit Papa hilft nicht. Mal abgesehen davon, dass wir außer Rauschen kaum etwas vernehmen.

Gegen halb sieben sind also alle bettfertig. Der Mittlere schläft binnen fünf Minuten ein. Es reicht für ein „Lieb Mama. Gute Nacht.“, dann ist er im Land der Träume.
Florian weint mal wieder, lässt sich dieses mal aber gut beruhigen. Simon und ich quatschen noch fast eine Dreiviertelstunde, ehe er sich umdreht und mir eine gute Nacht wünscht. Auch Florian döst kurz danach ein.

Eigentlich hätte ich nun Zeit für Pilates gehabt, aber ob der anbahnenden Erkältung, lasse ich es lieber bleiben.
So mache ich leichte Rückbildungsübungen und schaue danach noch etwas Rocket Beans.

Liebes Tagebuch,

die Wetteraussichten für die kommenden Tage sind nicht sehr rosig. Kannst du da nicht was machen? Wir vermissen es alle, länger draußen zu bleiben. So macht das keinen Spaß!

Sonnige Grüße.

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