Liebes Tagebuch – Wir haben es geschafft! (Tag 12)

Wir schreiben das Jahr 2019. Der März ist gerade angebrochen. Der Sechszehnte des Monats (Samstag) und mein Mann machte sich auf in die Ferne.
So blieb ich Daheim mit dem Vierjährigen, dem Zweijährigen und dem Baby.

Tag 12 – Papa kommt nach Hause!

  • Tag 12 –

Liebes Tagebuch,

erst heute morgen kam DIE Nachricht! Der Mann soll gegen 15 Uhr am Bahnhof ankommen.
Juhuuuu!

Vor lauter Freude wollen die Kinder noch gleich am frühen Morgen einen Kuchen backen. Zitronenkuchen soll es sein.
Da lass ich mich natürlich nicht zweimal bitten.

Zitronenkuchen soll es werden.

Die Kinder sind sehr aufgedreht. Ich freue mich auch richtig und so vergeht der Vormittag mit Kuchen backen, lauter Musik, aufräumen und Vorfreude.

Wir starten schon gegen halb 2 in Richtung Bahnhof. Alwin und Florian sollen noch eine Portion Mittagsschlaf abbekommen und mein Plan geht auf. Sie schlafen bis wir am Parkplatz ankommen. Florian werfe ich ins Tuch. Simon und Alwin schlendern mit mir an der Hand zum Gleis. Kaum sind wir dort, fährt auch schon der Zug ein.

Es dauert ein bisschen bis wir den Papa gefunden haben, aber vom ersten Augenblick an, kleben die beiden Großen an ihm. Sie wollen auf den Arm, sie lassen ihn nicht mehr los, sie wollen an seine Hand. Da bleibt kaum Zeit für eine ordentliche Begrüßung meinerseits!

Wir mussten nicht lange warten.

Zuhause ist es nicht anders. Papa hier. Papa da. Lediglich das Baby hat noch Augen für Mama. Immerhin.

Und egal wie entspannt diese (fast) zwei Wochen gewesen sind, ich merke nun eine große Müdigkeit. Mein Körper realisiert; Runterfahren! Du musst es nicht mehr alleine stemmen.
Und dafür bin ich sehr dankbar!

Liebes Tagebuch,
danke für diese Erfahrung! Erstaunlich was man alles leisten kann, wenn man muss.

Sonnige Grüße.

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