Rückbildung – Es geht auch Zuhause

Ich habe schon vor einigen Tagen/Wochen mit der Rückbildung angefangen. Leider komme ich nicht dazu das regelmäßig zu machen, sträube ich mich ja auch vor Kursen und mache das alles Zuhause.

Rückbildung Zuhause – Geht auch.

RÜCKBILDUNG GEHT AUCH IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN

Ich bin kein Mensch der gerne in Kurse springt. Ich habe keine Geburtsvorbereitung gemacht, ich gehe mit meinen Kindern in keine Kurse und ich habe auch keine Lust auf Rückbildung mit zehn anderen Muttis. Außerdem kommt noch hinzu dass die Kurse meistens zu unterirdischen Zeiten angesetzt sind. Entweder Früh um zehn Uhr (und wer passt auf meine Kinder auf?) oder Abends um 19 Uhr. Bei letzteren bin ich ehrlich gesagt viel zu müde.

Natürlich gibt es auch Kurse, in die kann man die Kinder mitnehmen, aber dann würde ich zu nichts kommen, weil ich ständig Simon hinterher rennen oder Alwin bespaßen müsste. Nöööö, ist mir auch zu stressig.

Also handel ich wie beim ersten Kind und mache die Rückbildung einfach Zuhause. Einfach? Na ja nicht wirklich, denn auch Zuhause braucht es Zeit uns möglichst viel Ruhe. Das ist mit zwei Kindern nicht immer so leicht, aber es klappt zwei bis dreimal in der Woche. Dafür habe ich mir schon in der Schwangerschaft ein Buch gekauft „Rückbildungsgymnastik“ von Kerstin Schwarz. Eine CD gibt es dazu auch, die habe ich mir einmal angehört und mich dann doch eher an die Übungen im Buch gehalten.

Zusätzlich zum Buch schaue ich mir gerne YouTube Videos an. Einfach weil es für mich immer besser ist, zu sehen was ich tun soll. Ich bin auf den Kanal „Happy And Fit Pilates“ aufmerksam geworden und habe schon einige Übungen mit der sympathischen Trainerin absolviert.

Mein größter Gegner ist allerdings mein Schweinehund. Abends, wenn die Kinder im Bett sind, könnte ich locker einige Einheiten schaffen, aber dafür bin ich schlichtweg zu müde.

WANN HABE ICH ZEIT FÜR DIE RÜCKBILDUNG?

Meistens habe ich die Zeit Mittags rum. Entweder die beiden machen Mittagsschlaf oder sie sind allgemein zufrieden und beschäftigen sich etwas alleine. Der Große macht auch gerne mal mit, während das Baby uns zusieht und sich wahrscheinlich wundert, weshalb wir so komisch rumhampeln.

Wie gesagt, komme ich auf zwei bis drei Einheiten in der Woche und ich schätze das ist ganz passabel. Hier in der Stadt, würde ich zu einem Kurs nur einmal in der Woche gehen, deshalb bin ich froh, wenn ich es öfter schaffe.

Sofern ich mich überwinden kann, mache ich auch mal am Abend ein paar Übungen. Dann ist der Mann da und kann zur Not zu den Kindern eilen oder sie noch ein bisschen unterhalten. Theoretisch wäre es mir eh viel lieber wenn der Mann Zuhause ist, denn dann kann ich anschließend noch in Ruhe duschen und muss nicht ständig horchen ob das Baby weint. Aber, wie erwähnt, der Schweinehund gewinnt am Abend meistens.

ES IST WICHTIG ETWAS ZU MACHEN!

Doch ganz egal ob man sich dazu entscheidet einen Kurs zu besuchen, Videos zu schauen oder nach einem Buch zu arbeiten, wichtig ist dass man überhaupt etwas macht!

Nicht nur weil es mir als Frau wieder ein gutes Gefühl gibt. Nein, auch der Körper freut sich, wenn alles wieder in seine Bahnen rückt. Außerdem beugt man mit der Rückbildung auch einigen unangenehmen Dingen im Alter entgegen. Inkontinenz ist nur eine davon.

Ganz klar muss ich sagen, dass sich ein Kurs immer lohnt. Dort ist jemand der sich auskennt und der einem sagen kann ob man die Übungen auch richtig ausführt. Kein Buch ersetzt einen Fachmann! Dennoch ist das einfach nicht mein Geschmack und ich bin der Meinung dass man das auch gut Zuhause machen kann. Oder, noch besser, man macht beides.

Wie handhabt ihr die Sache mit der Rückbildung? Zuhaus? Im Kurs? Oder gar nicht?

Sonnige Grüße.

 

3 Gedanken zu „Rückbildung – Es geht auch Zuhause

    • Danke für den Link! Das schaue ich mir nachher gerne mal an.
      Cantenieca habe ich noch nie gehört
      Gleich mal schlau machen. 🙂

      Ja genau das habe ich mit Schweinehund gemeint. Es ist manchmal einfach nicht möglich oder ich bin schlichtweg zu faul. „Kann ich ja auch morgen machen…“ Da muss ich noch dringend an mir arbeiten.

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