Die dritte Schwangerschaft – 34. Schwangerschaftswoche

Hallo 34. Schwangerschaftswoche! Es war ganz schön viel los rund ums Baby in den letzten Wochen. Ich habe meine Hebamme kennengelernt, war nach ein paar Wochen wieder beim Arzt und, das Beste, ich habe alsbald eine Sprechstunde im Geburtshaus!

Die 34. Schwangerschaftswoche und der Herbst!

ENDSPURT!

Ich habe es bereits im letzten Update geschrieben; Für mich ist nun der Endspurt angebrochen. Es dauert (wahrscheinlich) keine zwei Monate mehr, dann ist unser Baby da.

Meine Hebamme war neulich bei uns und ich fand es sehr angenehm gemütlich auf dem Sofa zu liegen und die Herztöne zu vernehmen. Außerdem stelle sie fest, dass meine Annahme, dass sich das Baby bereits gedreht hat, stimmte. Huiuiui!
Aber alles gut, denn es bewegt sich im Rahmen. Weder zu früh, noch zu spät.
Das bestätigte auch die Ärztin eine Woche später. Allerdings fiel ihr auf, dass der Kopf etwas groß ist. Ich werde also alsbald zur Feindiagnostik gehen und schauen was dort gesagt wird. Eigentlich kann ich mir denken, dass alles in Ordnung ist, denn auch meine beiden anderen Kinder haben verhältnismäßig große Köpfe. Das war in den Schwangerschaften allerdings kein großes (haha) Thema. Dennoch schwingt jetzt natürlich die ganze Zeit ein fader Beigeschmack mit. Aber es heißt nun abwarten und vor allem ablenken.

WAS MICH NERVT

In der 34. Schwangerschaftswoche geht mir vor allem meine Beschwerlichkeit auf den Senkel. Man merkt deutlich das Gewicht und das Schlafen ist sehr unentspannt. Ich kann es mir auch gar nicht richtig gemütlich machen, denn nach kurzer Zeit zwickt und zwackt es. Mal die Schenkel, mal der Bauch, mal die Füße, der Rücken, usw.
Immer wieder habe ich Sodbrennen from hell! Es gibt Tage da habe ich nichts und dann kommt die geballte Ladung. Ekelhaft. Zum Glück bleibt es selten lange und es reicht stilles Wasser mit Brot oder Zwieback zu essen.

Ich kann nur in einer bestimmten Position sitzen und wenn ich aufstehe, dann muss das langsam geschehen und am besten im Vorfeld gut geplant werden! Spontan aufzuspringen, weil eines der Kinder droht die Treppe runterzufallen, endet mit argen Schmerzen.

Heben geht gar nicht mehr. Auch Schieben wird von Woche zu Woche anstrengender. Wenn ich den Großen aus dem Kindergarten abhole und beide im Wagen sitzen, dann merke ich die ca 30kg extrem. Deshalb muss er meistens laufen oder sie wechseln sich mit fahren ab.
Nach etwas bücken geht kaum noch. Dementsprechend sieht auch der Boden aus. Fällt mir etwas runter, lasse ich es tatsächlich meistens liegen. Entweder der Große hebt es netterweise für mich auf oder der Mann muss es machen, wenn er nach Hause kommt. Das bedeutet, dass es für mich manchmal schwierig ist mit meinen Kindern auf Augenhöhe zu gehen. Es strengt mich zu sehr an und schmerzt sogar hin und wieder. Ich muss mich dann erst setzen.

Meine sonst so robusten Ohren, sind die Tage schnell genervt. Ich ertrage es kaum wenn meine Kinder knatschen oder gar weinen. Jedes Jammern bringt mich an meine nervlichen Grenzen. Kleine Pausen im Alltag schaffen Abhilfe. Das geht aber nur, wenn der Mann sich zu 100% um die Kinder kümmert und am besten mit ihnen das Haus verlässt.

Generell ist es schon so, dass ich jetzt nicht mehr schwanger sein mag. Das Baby könnte sich meinetwegen schon auf den Weg machen, auch wenn es natürlich jetzt noch zu früh wäre. Deshalb soll es gefälligst drinnen bleiben. Ihr merkt den struggle oder? 😀

Selbst duschen strengt an, wie man sieht!

DIE BEIDEN JUNGS

Trotz dessen, dass ich nicht viel mit ihnen machen kann und ich auch sehr viel Verständnis von ihnen verlange, läuft es einigermaßen rund im Alltag.
Der Vierjährige versteht meistens, wenn es mir nicht so gut geht. Der Zweijährige nicht immer, aber er gibt sich oft mit Alternativen zufrieden. Ich habe Glück dass er eh nicht so gerne (mit mir) kuschelt und selten auf (meinen) Arm möchte.

Simon fragt häufig wann das Baby kommt und er erzählt was er alles damit machen möchte. Er sagt, dass er sich freut und stellt viele Fragen. Was sie können, ob er was kochen kann, wann es Zähne bekommt, ob es Achterbahn fahren kann, usw. Seit er weiß, dass das Baby ihn hören kann, spricht er häufig mit ihm.
Ich mag sein Interesse und freue mich sehr darüber, denn damals sah die Welt noch anders aus.

Alwin freut sich einfach immer wenn er den nackten Bauch sieht. „BABY“ wird dann lauthals gerufen und über den Bauch gestreichelt. Manchmal ahmt er seinen Bruder nach und verteilt Küsse oder sagt „Hajo“ (Hallo).

Beide haben mittlerweile auch großes Interesse an Babys die uns über den Weg laufen. Der Große freut sich immer, wenn das Nachbarbaby im Garten ist und dann ist er auch sehr rücksichtsvoll. So hört er dann zum Beispiel auf mit der Klingel an seinem Laufrad zu bimmeln.

Das klingt jetzt natürlich alles total harmonisch und als wäre hier nur Bullerbü. Mir ist natürlich klar, dass die Welt anders aussehen wird, wenn das Baby dann da ist.

FAZIT

Wir harren nun der Dinge die da kommen mögen (Feindiagnostik) und halten alle Daumen gedrückt, dass es sich nur um einen Messfehler oder schlichtweg großen Kopf handelt.

Ich schone mich so gut ich kann und mache langsam die Babysachen fertig. Dazu gehört auch, dass nun der Wickeltisch im Schlafzimmer steht und sämtliche Babykisten zu Tage befördert wurden.

Wir sind bereit!

Sonnige Grüße.

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