Die dritte Schwangerschaft – Das letzte Trimester

Whoop Whoop! Die 30. Schwangerschaftswoche ist nun da und auch wenn es noch dauert, bis wir das Baby im Arm halten werden, beginnt für mich nun der gefühlte Endspurt.

In der 30. Schwangerschaftswoche kugelt es schon ordentlich.

WIE GEHTS DENN SO?

Im Großen und Ganzen kann und möchte ich mich nicht beschweren. Dennoch bleibt zu sagen, dass es von Woche zu Woche anstrengender wird. Der Bauch ist schon ziemlich wuchtig und das Gewicht macht sich ordentlich bemerkbar. Habe ich bei den anderen beiden Schwangerschaften jeweils 15kg zugenommen, kratze ich jetzt bereits an der 20kg-Marke. Das bedeutet, dass ich wahnsinnig schnell aus der Puste bin und ständig Pausen brauche. Vor allem Treppensteigen und allgemein Wege nach oben bringen mich zum Schnaufen.
Die letzte Woche mit teilweise über 30 Grad war wieder besonders heftig. Nun habe ich auch mal Wasser in den Beinen kennengelernt. Nicht sehr angenehm! Aber das ist mit den milderen Temperaturen wieder vorbei. Ich kann mich generell auch wieder mehr bewegen. Zwar langsam, aber es geht!

Das Einschlafen wird immer schwerer. Die richtige Position zu finden, ist gar nicht mehr so leicht. Ich wälze mich viel hin und her und brauche eine ganze Weile bis ich es gemütlich habe. Wenn ich es dann geschafft habe, springt das Baby solange auf der Blase rum, bis ich aufstehen muss. Danach beginnt das Spiel von vorne. Schlafe ich dann aber endlich mal, ist es ganz erholsam.

Das Sodbrennen war mal da, dann für lange Zeit weg. Jetzt ist es wieder zurück, allerdings nicht ganz so stark. Es lässt sich einigermaßen aushalten und mit Zwieback oder trockenen Brot neutralisieren. Außerdem ist es auch nicht täglich, sofern ich ein bisschen auf das Essen achte.

Sonst ist aber alles schick.
Dadurch dass ich mich wieder mehr bewegen kann, habe ich keine Rückenschmerzen mehr.
Die Kinder sind sehr gnädig mit mir und fordern mich kaum. Vor allem der Große versteht, wenn ich manches nicht (mehr) mit machen kann. Dann sucht er tatsächlich Spiele aus, bei denen ich sitzen bleiben kann. So bin ich draußen zum Beispiel schlichtweg eine Schranke, die die Arme hebt, wenn er mit dem Laufrad ins Parkhaus möchte. 😉

Tägliche Spaziergänge sind Balsam für die Füße.

ARZTGEDÖNS

Der letzte Arztbesuch liegt schon eine Weile zurück. Alle Werte sind prima und da sich niemand gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass auch der Zuckertest in Ordnung gewesen ist.
Ich hatte beim letzten Ultraschall den Großen mit, der es sehr spannend fand, das Baby am Monitor zu sehen.
Mehr gibt es zum Thema Arzt eigentlich auch gar nicht zu sagen. Der nächste Termin dauert wieder ein bisschen, da ich alsbald endlich meine Hebamme kennenlerne.

DAS BABY

Zwar ist der kleine Mann (?) von allen dreien bisher am wenigsten aktiv im Bauch, aber wenn dann rumpelt es ordentlich. Man sieht wie sich der Bauch durch die Kleidung bewegt und tatsächlich finde ich das immer noch mehr befremdlich, als schön. Ich kann mich mit diesem „Ooohhhh guck mal, das Baby bewegt sich – ist das toll“-Gefühl einfach nicht identifizieren. Manchmal finde ich es witzig, manchmal streichel ich zurück, aber generell ist es spooky. Der Mann ist das genaue Gegenteil. Er freut sich immer riesig wenn er das Baby spürt.

Wir hatten ja bereits zwei Namen in der engeren Auswahl, aber einer davon ist bei mir nach einiger Zeit doch durchgefallen. Mit dem zweiten Vorschlag meines Mannes kann ich mich irgendwie auch noch nicht so richtig anfreunden. Er sich auch nicht mit meinen. Also alles wie immer.
Wir hatten das Thema erst mal wieder eine ruhen lassen, aber langsam hätte ich dann doch mal gerne einen. Gefühlt kommt das Baby nämlich morgen!

ES IST SCHÖN!

Die meiste Zeit ist es wirklich herrlich. Vor allem weiß ich einfach wie ich reagieren muss, damit kleine Beschwerden wieder verschwinden. Ich nehme mir immer wieder Auszeiten am Tag und gönne mir viel Ruhe, ohne schlechtes Gewissen.
In den meisten Fällen haben sich Schmerzen und Unwohlsein nach kurzer Zeit gelegt und ich bin wieder fit.

Diese Schwangerschaft macht wirklich Spaß. Auch wenn ich mir wünsche, dass das Kleine schon in meinen Armen liegt.

Sonnige Grüße.

2 Gedanken zu „Die dritte Schwangerschaft – Das letzte Trimester

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