Die dritte Schwangerschaft – Die Hälfte ist rum

Nun ist sie also da; Die für mich magische 20. Schwangerschaftswoche. Die Hälfte der Zeit ist nun rum – Wahnsinn. Wie es mir geht, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Meine dritte Schwangerschaft – Die 20. Schwangerschaftswoche

DIE HÄLFTE IST ERREICHT

Ich bin sehr gespalten was die 20. Schwangerschaftswoche angeht. Auf der einen Seite freue ich mich sehr, dass ich schon so weit bin und „bald“ mein Baby im Arm halten kann. Auf der anderen Seite tut mir diese Schwangerschaft so gut, dass ich gar nicht möchte, das sie endet. Es ist ein emotionales auf und ab. Wobei die Vorfreude überwiegt.

Seit der 14. Schwangerschaftswoche spüre ich das Baby im Bauch. Es ist nach wie vor ein zartes Flattern, wird aber von Woche zu Woche intensiver. Leider aber noch nicht stark genug, dass man es dauerhaft außen spüren würde. Was meinen Mann trotzdem nicht daran hindert mit dem Bauch zu kuscheln und das Baby vollzusabbeln. Zwei, dreimal hatte er bisher das Glück, einen leichten Tritt zu spüren.

IMMER NOCH ALLES PRIMA?

Jap, es ist immer noch alles prima. Trotz des bevorstehenden Umzugs und den Dingen die es noch zu tun gibt, ist alles entspannt. Das richtige Maß an Dingen die ich erledigen kann, ohne dass es dem Bauch zu viel wird, scheine ich gefunden zu haben.

Ich merke allerdings auch, dass zu viel Ruhe ebenfalls zu Schmerzen führen kann. Lange Zeit in einer Position bleiben ist schwierig. Ich MUSS mich bewegen, weil mir sonst Bauch und Beine wehtun. Zum Glück. Ich möchte ja nicht einrosten.

Beim Sport bin ich komplett auf Pilates umgestiegen. Rudern kann ich mit der Kugel nicht mehr und es tat mir ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr gut. Das macht sich arg an den Beinen bemerkbar. Trotz Bewegung und trotz Pilates, schwabbelt es wieder mehr. Aber das ist ok. Ich mache so viel ich kann und so viel mir gut tut.

Je nach Essen habe ich danach leichtes Sodbrennen. Vor allem nach dem Mittagessen, wenn ich unmittelbar danach den Kleinen hinlege. Meinen bisherigen Beobachtungen zu Folge, kommt das Sodbrennen vor allem dann, wenn ich fettig und/oder zu viel gefuttert habe. Es ist allerdings so leicht, dass es mich kaum stört.

Auf dem Rücken liegen geht schon seit einigen Wochen nicht mehr. Ich habe dann das Gefühl zerquetscht zu werden. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes erdrückend. Auf der rechten Seite zu liegen ist für mich schon immer ein Problem. In der Schwangerschaft noch um einiges mehr. Sonst bekomme ich nach einiger Zeit Schmerzen in der Schulter, jetzt auch noch recht schnell Bauchschmerzen. Am besten ist es auf der linken Seite zu liegen und ein kleines Kissen unter den Bauch zu schieben.

Bis auf diese Kleinigkeiten geht es mir immer noch blendend. Ich bekomme nach wie vor genug Schlaf, kann alles essen, mit den Kindern rumspringen und sie auch rumschleppen.

ARZTBESUCHE

In war in den 20 Wochen gerade zum dritten Mal beim Arzt. Es tut gut sich nicht an die vier Wochen zu halten, sondern das Ganze immer so zu dehnen, wie es mir passt. Das hat nichts mit mangelden Interesse am Baby zu tun. Ich merke einfach nur dass ich es nicht brauche. Dennoch fühle ich mich bei der Ärztin gut aufgehoben und bin gerne dort.

Die üblichen Untersuchungen zeigten, dass mein Bauchgefühl mich nicht trügte, es ist alles in Ordnung.

Des Weiteren wurde ein Ultraschall gemacht, der dieses mal recht lange dauerte. Herz, Blase, Nieren, Füße, Hände, Wirbelsäule und so weiter und sofort wurden angeschaut. Auch da gab es keinerlei Probleme. Alles wohl entwickelt. Ich erfragte auch das Geschlecht und die Ärztin sagte mir im Vorfeld, dass sie nur etwas sagt, wenn sie sich absolut sicher ist. „Oh und der kleine Kerl zeigt was er hat“, kam dann im nächsten Atemzug. Ich wäre fast von der Liege geplumpst vor Schreck! Tatsächlich lag ich bei meinen beiden Jungs mit dem Geschlecht richtig und jetzt hätte ich gewettet es ist ein Mädchen (Nein, kein Wunschdenken). Dieses mal trügte mich also das Bauchgefühl. Ich freue mich sehr, sehr, sehr, dass wir einen dritten Rabauken erwarten. Wobei natürlich immer die Skepsis mit im Raum schwebt, dass es bei der Geburt doch plötzlich ein anderes Geschlecht ist. Wie schon mal erlebt. 😉

Nun beginnt also die zweite Halbzeit und ich hoffe, dass es weiterhin so gut läuft!

Sonnige Grüße.

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