Die dritte Schwangerschaft – Nur ein paar Wehwechen

Ganz langsam fangen die kleinen Wehwechen in der 26. Schwangerschaftswoche an. Aber alles kein Grund zur Sorge, Mutti hat alles im Griff!

Alles gut mit Mutti in der 26. Schwangerschaftswoche.

LANGSAM WIRD ES BESCHWERLICH

Lange sitzen, liegen oder stehen geht bei mir nicht (mehr). Ich muss es schaffen eine gesunde Mischung hinzubekommen. Eine gemütliche Wanderung ist kein Problem, sofern es angenehm kühl ist und wir genug Pausen einplanen.

Zu lange im Bett liegen ist auch nicht gut. Dicke Beine und Rückenschmerzen machen sich dann schnell bemerkbar. Außerdem kann ich meistens nur auf der linken Seite liegen.

Wenn ich zu lange stehe oder sitze, wirkt sich das auch oft auf Bauch oder Unterleibschmerzen aus. Mit ein bisschen Bewegung bekomme ich das allerdings schnell in den Griff.

Generell ist es so, dass es ausgewogen sein muss. Keine Überanstrenung, aber auch kein stundenlanges Sitzen. Gegen Unterleibschmerzen hilft es, wenn ich mich setze. Gegen Rückenschmerzen hilft Bewegung, vor allem Pilates. Wenn der Bauch hart wird, hilft es nur wenn ich mich hinlege.

Das alles kann mitunter zwar nervig werden, ist aber kein Weltuntergang. Im Gegenteil; Es zeigt mir wann ich zu viel und wann zu wenig gemacht habe. Toll so ein Körper!

ARZT UND HEBAMME

Es war ursprünglich geplant, dass ich meine Hebamme im Juli kennenlerne, doch leider passte es nicht. Sie hat SO viele Schwangere zu betreuen, dass sie mich bat unser Treffen zu verschieben. Hätte ich darauf bestanden, hätten wir uns schon getroffen, aber erstens habe ich Verständis für ihre Situation und zweitens bin ich froh überhaupt jemanden gefunden zu haben. So treffen wir uns nun Anfang Oktober. Wobei ich sie im Notfall immer erreichen kann.

Neulich hatte ich einen Termin zum Zuckertest beim Arzt. Der guten Frau ist dann aufgefallen, dass wir zu früh dran sind. Also habe ich den nächsten Termin erst Mitte September, da die Praxis nun zu hat und ich keine Lust habe auszuweichen. Mir kommt das ganz recht, denn einen Arztmarathon wollte ich dieses mal sowieso nicht haben.

Mit meinen restlichen Werten ist sonst alles prima. Das Schöne an der Praxis; Wenn der Blutdruck mal minimal zu hoch oder zu niedrig ist, wird nicht gleich ein Fass aufgemacht. Auch alle Untersuchungen die ich ablehne werden hingenommen. Es wird mir nichts aufgeschwatzt, was ich sehr angenehm finde.

Warten auf den Zuckertest, der dann doch verschoben wurde.

WIE LÄUFT DER ALLTAG MIT ZWEI KINDERN UND SCHWANGERSCHAFT?

Ich muss sagen dass es sehr entspannt ist. Der Große hat viel Verständis dafür wenn ich nicht so sehr mit ihm toben kann und der Kleine kuschelt gerne mit dem Bauch. Wie auch im letzten Bericht; Beide freuen sich total wenn sie das Baby im Bauch spüren und lachen sich dann immer kaputt.

Schwer wird es nur wenn wir länger unterwegs waren und der Kleine (Mittlere!) getragen werden möchte. Zwar kann ich ihn durchaus ein Stück tragen, aber komme dann schnell aus der Puste. So nehme ich meistens den Kinderwagen mit, auch wenn ich nur auf den Spielplatz um die Ecke gehe.

Wenn es an den schlechten Tagen so richtig mies läuft, dann macht sich das mit einem harten Bauch bemerkbar. Meistens liegt das aber nicht daran, dass ich die Kinder durch die Gegend schleppe oder mich anderweitig körperlich anstrenge, sondern ich vom Kopf her einfach gestresst und genervt bin. Der psychische Aspekt spielt viel mehr eine Rolle, als der körperliche. Doch auch da gibt es Abhilfe; Kurze Atemübungen zum „runter kommen“. Sich bewusst machen, dass die Rabauken einen nicht mit Absicht in den Wahnsinn treiben. Den Mann bitten früher von der Arbeit zu kommen. Oder schlichtweg versuchen den Kindern die Lage zu erklären. Das klappt meistens sehr gut und schon geht es mir und dem Baby besser.

Der Große schmiedet schon Pläne für sein Geschwisterchen. So möchte er ihn zum Beispiel auf einem Fahrradanhänger mitnehmen und ein Eis kaufen. Ist das nicht unfassbar süß? Auch dem Kleinen versuche ich klar zu machen, was auf ihn zu kommt. Bei einem der nächsten Arzttermine kommen sie auch mal mit.

Alles in allem kann ich einfach nur sagen, dass ich diese Schwangerschaft weiterhin in vollen Zügen genieße. Die Vorfreude das Baby bald im Arm zu haben, steigt aber auch von Woche zu Woche. Oder wie man der Mann zu sagen pflegte „Nur noch 14 Wochen? Jetzt bekomm ich aber Muffensausen!“

Sonnige Grüße.

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