Estepona wir kommen!

Etwa 200km südöstlich von Sevilla entfert, zwischen Málaga und Gibraltar, liegt am Mittelmeer die Stadt Estepona. Das sollte unser zweites Ziel sein.
Dieses Mal ohne Hotel, dafür in einer Ferienwohnung.

Die Fahrt dorthin war nicht weiter spektakulär. Außer als es über die Berge ging und ich mich fragte, wie viele Autos wohl schon die Abgänge runtergeflogen sind.
Ich war froh als wir die Bergfahrt überstanden hatten. Allerdings sollte es nicht die letzte Fahrt werden…

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Schöne Ausblicke während der Fahrt.


Wir fanden auf Anhieb unsere Unterkunft. In dem kleinem Büro wollten wir unseren Schlüssel abholen. Der (mega übertrieben nette Mann) telefonierte allerdings erst mal in aller Seelenruhe fertig. Wir warteten geduldig, ehe er uns empfang.
Nach den Formalitäten, stand plötzlich ein weiterer Herr hinter uns. Dieser welcher war dafür zuständig uns in die Wohnung zu bringen.
Er fuhr mit seinem Auto vor und wir folgten ihm. Ein paar mal um die Kurve, schon öffnete sich ein großes Tor. Wir fuhren durch, um dann durch ein zweites Tor zu fahren. „Was macht der uns? Will der uns umbringen?“ Nein, wollte er nicht. Wir fuhren einfach nur in die Tiefgarage. Rechts und links standen fette BMW, Mercedes und dicke Audis. Süß unser kleiner Polo!

Wir kamen schließlich in unserer Wohnung an. Uff! Ich wusste das Stephan extra etwas besseres gebucht hat, damit meine Vorurteile gegenüber Spanien verschwinden und ich habe die Anlage auf Bildern gesehen, aber es war in echt eben doch beeindruckender.
Ein großes Wohnzimmer mit Terrasse und Zugang zum Pool. Eine schöne Küche mit extra Raum für Waschmaschine und Putzzeug. Ein Schlafzimmer für Kinder, eins für Erwachsene, ebenfalls mit Zugang zur Terrasse. Ein Bad mit Dusche (inklusive eingebauten Radio), ein Bad mit zwei Waschbecken und Whirlpool.
Unser netter Bringdienstmensch verschwand wieder. „Wow! Was eine krasse Butze!“ staunte ich immer wieder. „Hmmm… Ich glaub wir bleiben nicht hier.“ überlegte Stephan „Hast du einen Knall? Natürlich bleiben wir!“ Aber mein Mann machte sich Sorgen dass Simon, in einem kurzem Moment der Unachtsamkeit, im Pool landet. Damit er natürlich nicht ganz unrecht, denn er konnte ohne Probleme und binnen Sekunden hinlaufen.
Also rief Stephan im Büro an und fragte nach einer Wohnung im ersten Stockwerk (der übertrieben nette Mensch konnte übrigens englisch).

 

Eine Stunde mussten wir warten, dann tauchte der nette Mensch wieder auf und brachte uns in unsere neue Unterkunft.
Es stellte sich heraus dass es haargenau dieselbe Wohnung war, nur eben mit riesigen Balkon.
Nun waren wir alle glücklich und konnten gefahrlos die Tür offen stehen lassen. Kindersitz und Bettchen holten die Männer dann noch aus der anderen Wohnung ab und nachdem wir das Gepäck aus dem Auto holten, machten wir uns an’s einrichten.
Stephan klebte mit Panzertape sämtliche Steckdosen ab, an die der Kleine drankommen könnte. Außerdem entdeckte er ein Soundsystem welches im Wohnzimmer, Schlafzimmer und auf dem Balkon mit Lautsprechern ausgestattet war.
Cooooool!

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Der Wohnbereich.

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Eines der Badezimmer.

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Badewanne mit Whirlpool.

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Der Außenpool (für alle Ferienwohnungen).

Wir fuhren noch zu einem Supermarkt  (dieses mal einem spanischen) um uns für die kommenden Tage etwas zu rüsten.
Toast, Eier, Käse, Nudeln, Dosentomaten, Obst, Knabbereien, Wasser, Milch, Nutella und Honig sollten erst mal reichen.

Wir planten den nächsten Tag und ließen den Abend mit Nudeln und Tomatensoße ausklingen!

Sonnige Grüße.

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