Raus in die Natur

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Parque Nacional de Doñana.

Nach meinem eher mäßigen ersten Eindruck von Sevilla, ging es in die Natur. Wir fanden in unserem Reiseführer ein kleines Naturschutzgebiet, welches wir uns genauer anschauen wollten.

Parque Nacional de Donañana. Safari-Autos und die trockene Landschaft sorgten dafür dass man sich fast schon wie in Afrika fühlte. Wir machten allerdings keine vierstündige Tour mit den Autos, sondern erkundeten das Gebiet auf eigene Faust.
Ein Holzsteg, der sich quer durch den Park zog, sorgte dafür dass man nicht vom Wege abkommt und ohne Probleme die vier Aussichtspunkte fand.

Dann und wann kamen kleine Holzbrücken, die sich wunderbar in die Natur einfügten.
Bei den jeweiligen Aussichtspunkten war immer angegeben welche Tiere (vorzugsweise Vögel) man sehen kann. Leider entdecken wir nicht mehr als Enten.
Der kleine Spazierpfad war in keinsterweise anstrengend oder anspruchsvoll, aber auf seine Art und Weise schön und gemächlich.
Weit und breit trafen wir keine Menschenseele und konnten so den ganzen Park für uns genießen. Die Aussicht war nicht nur an den vorgesehenen Punkten schön, sondern während des ganzen Pfades.

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Simon erfreut sich auf dem „Laufsteg“.

 

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Einer der Aussichtspunkte.

 

Wieder am Auto angekommen, fuhren wir noch ein paar Kilometer weiter zum Strand. Vorbei an einer kleinen Stadt, in der im Sommer die Hölle los sein muss, kamen wir am Atlantik an.
Für ein paar Augenblicke genossen wir das Rauschen des Meeres, ehe die Sonne langsam unterging und es uns zu kalt wurde.
Einige Möwen sprangen am Strand herum, sonst sah man nichts weiter als Wasser und die untergehende Sonne. Es war ein zauberhafter, kleiner Moment.

 

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Der Atlantik.

Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz beim zweiten Nationalpark, bei dem mehrere „Warnung vor dem Luchs“-Schilder zu lesen waren. Ebenso gab es Warnungen vor Schlangen und Skorpionen. Wir fanden zwar keine der Tiere, aber es war es mulmiges Gefühl zu wissen dass es sie dort gibt.
Auch hier hielten wir uns nicht sehr lange auf, denn, wie schon erwähnt, die Sonne verschwand langsam und so wurde es immer kälter.
Wir überlegten irgendwann mal wiederzukommen.

Wir machten uns wieder zurück ins Hotel. Am nächsten Tag sollte es nochmal nach Sevilla gehen, aber dieses mal ohne zig Stunden nach Essen zu suchen.

Sonnige Grüße.

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