Meine erste Schwangerschaft – Von Übelkeit und Sch(m)erzen (1/5)

Meine wunderbare Cousine fragte mich, ob ich nicht mal über meine Schwangerschaft schreiben kann. Da es für einen Eintrag wohl etwas zu viel wäre, unterteile ich das Ganze in mehrere.

DER ANFANG
Nachdem ich etwa eine Woche überfällig war, hatte ich schon die Vermutung der Schwangerschaft. Allerdings dachte ich dies einige Monate zuvor auch schon und wurde, durch einen negativen Test, eines besseren belehrt. Obwohl ich Kinder nie ganz oben auf meine Liste gesetzt hatte, war das ein Zeitpunkt an dem ich merkte, dass ich wohl doch gerne welche hätte. Die Enttäuschung über den negativen Test war groß. Deshalb hielt sich meine Euphorie auch in Grenzen.

Als sich mein Mann und ich eines Morgens auf den langen Weg vom Frankenland ins Ruhrgebiet machten, war mir in der Früh plötzlich unfassbar schlecht. So schlecht, dass ich fast nicht fahren wollte. Doch es ging auf den Geburtstag von meiner Oma und meiner Schwester und deshalb war es mir wichtig dort aufzukreuzen. „Im Zug kann ich ja schlafen, dann geht es mir sicher wieder besser. Außer ich bin schwanger.“ scherzte ich immer wieder.

Die Zugfahrt hatte ich einigermaßen überstanden und auch den Tag über war es nicht so schlimm wie am Morgen. Dennoch ging ich Zigarettenqualm aus dem Weg und trank von diesem Tag an kein Schluck Alkohol mehr.

Am Abend wurde die Übelkeit wieder heftiger. Auch meine Familie scherzte immer wieder „So ist das eben, wenn man schwanger ist.“ Mein Mann und ich mussten uns das Schmunzeln verkneifen, denn wir wollten nichts sagen, bis wir Gewissheit hatten.

Die nächsten Tage waren ein reines auf und ab. Mal ging es mir gut, mal hundeelend. Aber, ich habe mich nicht einmal übergeben müssen. In der gesamten Schwangerschaft nicht.

Also musste ein neuer Test her. Gesagt, getan. Und dieser schlug sofort an. Dennoch wartete ich die empfohlene Zeit ab und hüpfte derweil nervös um meine bessere Hälfte. Als die zwei Minuten rum waren und der Test noch immer zwei Streifen anzeigte (was auch sonst?!), gratulierte ich meinem Mann zur Vaterschaft. Ein Grinsen begleitete ihn den ganzen Tag.

Und dennoch; Ich wollte erst die Bestätigung von einem Arzt, bevor wir es allen erzählten. Doch der nächste Termin wurde mir erst in zwei Wochen gegeben.

In diesen zwei Wochen waren wir noch meine Schwiegereltern besuchen. Auch dort fiel es uns schwer nichts zu sagen. Den Andeutungen (die schon immer gemacht wurden), aus dem Weg zu gehen und sich natürlich zu verhalten, machte vermutlich alles noch verdächtiger. Aber solange niemand etwas sagte, hielten wir die Füße still.

Lediglich unsere Pläne zur Hochzeit haben wir verkündet. Diese hatten wir allerdings schon vor der Schwangerschaft ausgetüftelt. Es sollte ursprünglich etwas um den 05. August werden. Es konnte ja zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen, dass Simon am 09. August das Licht der Welt erblicken sollte.

Wohl wissend dass die Schwangerschaft, sollte sie denn wirklich sein, irgendwann im August enden würde, planten wir die Hochzeit kurzerhand um und suchten uns einen Termin für Ende April.

Davon erzählte wir der Familie übrigens im Dezember. Die Gesichter waren lang, ob der Tatsache dass es nur noch vier Monate bis dahin sind, doch die Freude war um einiges größer.

Der Termin beim Arzt rückte auch immer näher und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war. Als ich im Wartezimmer saß, war ich ein nervliches Wrack.

Doch darüber erzähle ich in einem weiteren Eintrag, erst mal:

Sonnige Grüße.

 

<<Zweiter Teil – Es ist ein Reiskorn>>

6 Gedanken zu „Meine erste Schwangerschaft – Von Übelkeit und Sch(m)erzen (1/5)

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