Tag-Archiv | schwanger

Die zweite Schwangerschaft – Ein ewiges hin und her

Mittlerweile befinde ich mich in der 16. Woche, sprich im vierten Monat und somit zweiten Trimester. Die Tage an denen es mir richtig schlecht geht, werden weniger sind aber noch nicht ganz vorbei. Wenn ich davon spreche dass es mir gut geht, bin ich am nächsten Tag meistens platt.
Es sind häufig Kleinigkeiten. Mal ist es der Kreislauf, dann wieder ein schmerzendes Ziehen im Bauch. Die Müdigkeit hat sich eingependelt und ist nicht mehr so extrem. Ich merke auch, dass ich wieder konzentrierter bin.

ESSGEWOHNHEITEN
In der ersten Schwangerschaft hatte ich in der ersten Zeit nicht so viel Appetit auf das Frühstück. Das hat sich aber recht schnell gelegt. Es gab keine komischen Gelüste und auch keine Heißhungerattacken.
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Die zweite Schwangerschaft – Ein Baby ist zu erkennen

Ich kann nun endlich sagen dass es mir wesentlich besser geht. Die Beschwerden vom Anfang sind seit der letzten Woche fast vollends verschwunden.
Ich habe wieder Lust zu kochen, draußen zu sein, meine Müdigkeit hält sich in Grenzen. Einzig meine Haut und meine Haare machen mich fertig. Unrein, fettig und irgendwie sieht alles ungesund, ja fast sogar ungepflegt, aus. Mein Kreislaufproblem ist zwar noch nicht ganz behoben, aber auch da ist Besserung in Sicht.

Ich war in den letzten Wochen einmal bei der Hebamme und einmal bei der Ärztin. Ich kann nur sagen dass ich mich in der Praxis sehr wohl fühle und alle unglaublich nett sind. Es ist ein großer Unterschied zur alten Praxis. Das spiegelt sich auch in meinen Werten wieder; In der ersten Schwangerschaft hatte ich immer einen viel zu hohen Blutdruck. Zuhause nie. In der Praxis war immer alles hektisch, der Blutdruck wurde zwischen Tür und Angel mit einem (gefühlten) 5 Euro Messgerät geprüft.
Und nun? 120/70. Supi! Ich war selber total erstaunt darüber, aber hier nehmen sich Helferin und Hebamme viel Zeit und lassen einen erstmal zur Ruhe kommen.
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Die zweite Schwangerschaft – Die ersten Wochen

Ich bin zum zweiten mal schwanger! Jipi! Ein Grund zur Freude. Sollte man zumindest meinen. Allerdings ging es mir in den letzten Wochen nicht ganz so gut. Doch vorab einige andere Dinge und Fakten;

– Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von diesem Post befinde ich mich in der neunten Woche.
– Schon vor drei Wochen habe ich einen Test gemacht, der positiv war.
– Generell warte ich auf das Ergebnis von meiner Ärztin. Ich muss das Baby (oder diesen kleinen süßen Fleck) zuerst auf dem Ultraschall sehen, bevor ich es jemanden erzähle. (Außer meinen Mann natürlich, er hatte eh schon viel länger den Verdacht der Schwangerschaft. Witzig.)
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Meine erste Schwangerschaft – Die Geburt (5/5)

Ich konnte es gegen Ende der Schwangerschaft kaum noch aushalten. Nicht nur, dass mir der Bauch zu schaffen machte, ich war auch einfach unglaublich neugierig. Wie wird das Leben mit Baby sein? Wie wird er aussehen? Was wird sich alles ändern? Welchen Charakter hat er? Usw.
Die letzten Handgriffe im Kinderzimmer waren erledigt. Die Farbe an der Wand, das Zimmer eingeräumt und die ersten kleinen, süßen Bodys und Strampler lagen bereit.

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Meine erste Schwangerschaft – Der Kugelbauch (4/5)

Bis zum Ende des fünften Monats bin ich regelmäßig Fahrrad gefahren, danach wurde mir das alles zu anstrengend. Der Bauch war nun eindeutig zu erkennen und wurde dann und wann auch zur Last. Die Hochzeit stand auch noch an und so galt es für einen Kugelbauch ein passendes Kleid zu finden. Binnen drei Monaten.

Die gute Frau im Brautmodenladen schaute etwas skeptisch, als ich ihr sagte dass nicht mehr so viel Zeit war. Aber sie war dennoch guter Dinge dass wir etwas passendes finden. So war es auch. Gleich das zweite Kleid sagte mir zu und auch wenn ich noch drei, vier weitere probierte, so nahm ich im Endeffekt das zweite Kleid.

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Meine erste Schwangerschaft – Vom Reiskorn zum Jungen (3/5)

Ich war Wochen, wenn nicht sogar Monate, damit beschäftigt alles mögliche zu lesen. Ich habe zwei Bücher von meiner Schwester bekommen, haufenweise von meiner Schwägerin und dann gibt es ja noch das liebe Internet.

Interessanter Weise habe ich zwar viel gelesen, aber kaum etwas davon für bare Münze genommen. Sicher, hier und da ein paar Tipps waren sehr hilfreich, vieles aber auch einfach nur großes Gerede. Was auf einem Portal gelobt wurde, war auf dem nächsten absolut verpönt. Und genau so war es auch in all den Magazinen, die es vom Arzt gab.

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Meine erste Schwangerschaft – Es ist ein Reiskorn (2/5)

Wie ich bereits geschrieben hatte, war ich sehr nervös beim Arzt. Da es auch grundsätzlich zu unglaublichen Verzögerungen kommt, saß ich locker eine Stunde mehr als geplant im Wartezimmer und konnte mir derweil viele verschiedene Kugelbäuche ansehen.

Als es dann endlich so weit war und das Vorgeplenkel (von wegen: „Möchten sie eigentlich schwanger sein?“) erledigt war, ging es zum Ultraschall. Voller Spannung blickte ich auf den großen Monitor, in der Hoffnung ein klitzekleines Menschlein zu sehen. „Und da haben wir auch schon das Baby!“ freute sich der Arzt vergnügt. „Ähm. Wie? WO?“ Ich war leicht bedeppert und mehr als schwarz/weiß und komisches Gekrissel konnte ich auf dem Bildschirm nicht erkennen. Netterweise markierte der Arzt das Baby und sagte mir es sei gerade mal Reiskorn groß. Nein, wie süß! Da wächst da ein Reiskorn in mir!

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Meine erste Schwangerschaft – Von Übelkeit und Sch(m)erzen (1/5)

Meine wunderbare Cousine fragte mich, ob ich nicht mal über meine Schwangerschaft schreiben kann. Da es für einen Eintrag wohl etwas zu viel wäre, unterteile ich das Ganze in mehrere.

DER ANFANG
Nachdem ich etwa eine Woche überfällig war, hatte ich schon die Vermutung der Schwangerschaft. Allerdings dachte ich dies einige Monate zuvor auch schon und wurde, durch einen negativen Test, eines besseren belehrt. Obwohl ich Kinder nie ganz oben auf meine Liste gesetzt hatte, war das ein Zeitpunkt an dem ich merkte, dass ich wohl doch gerne welche hätte. Die Enttäuschung über den negativen Test war groß. Deshalb hielt sich meine Euphorie auch in Grenzen.

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