Wochenende in Bildern – Durchhänger (24./25.11.’18)

Dieses Wochenende war geplagt von vielen kleinen und großen Durchhängern meinerseits. Das Ende der Schwangerschaft schlägt mir ordentlich aufs Gemüt.

Gemütlichkeit am Wochenende sorgt für etwas Entspannung.

SAMSTAG 24.11.

Die Nacht war eine Katastrophe. Ich war sehr häufig wegen Schmerzen wach und ab 4 Uhr gab es noch Husten und Schnupfnasen der Kinder. Der Große konnte eine Stunde später gar nicht mehr schlafen.

Ich war absolut kraftlos, antriebslos und sowohl körperlich als auch psychisch am Ende. Obwohl die Kinder einfach nur zusammen spielten, habe ich das nicht ertragen. Mir war alles zu laut und zu viel.

Der Mann frühstückte mit ihnen alleine und ich bekam eine Mütze voll Schlaf. Das tat sehr gut. Auch ums Mittagessen hat sich der Mann gekümmert. Fast schon nebenbei hat er noch den ersten Teil unserer Garderobe angebracht.

Es fehlen noch zwei Bretter, aber das Wichtigste hängt.

Wir alle machten einen Mittagsschlaf. Sogar der Große, ehe der Papa mit ihm wieder Fahrrad fahren übt. Der Kleine und ich lümmeln derweil im Bett und singen zahlreiche Weihnachtslieder.

„Lasst uns froh und munter sein“ immer und immer wieder. Zynisch an diesem Tag!

Am späten Nachmittag kann ich mich dann doch endlich aufrappeln und es geht vor die Tür. Die Jungs benötigen warme Schuhe und deshalb geht es in den Schuhladen. Anschließend noch in den Baumarkt und sogar den Wocheneinkauf erledigen wir.

Stiefel für die Kinder. Wir werden fündig.

Die drei Stunden unterwegs taten mir sehr gut. Zwar nicht unbedingt körperlich, aber ich habe viel bessere Laune und kann mit den Kindern wieder lachen. Erst gegen 21 Uhr schlafen sie ein, aber das stört nicht. Der Mann und ich zocken noch eine Runde Red Dead Redemption 2.

SONNTAG 25.11.

Die Nacht hatte ich zwar keine Schmerzen, aber ab fünf Uhr begann wieder das Hustkonzert vom Großen. Ich flüchte zunächst ins Gästezimmer. Kurze Zeit später geht Simon zur Toilette und kann anschließend nicht mehr schlafen. Ich schlage ihm vor dass wir uns gemeinsam ins Kinderzimmer kuscheln, die Lichterkette an machen und ein Hörspiel hören. Zwar kann ich nun wieder nicht schlafen weil er ständig hustet, aber immerhin werden Papa und der Kleine nicht gleich wach. 1,5 Stunden später bekommen der Große und ich doch noch etwas Schlaf.

Trotzdessen geht es mir verhältnismäßig gut. Der Mann ist voller Tatendrang und saugt die erste Etage. Gemeinsam beziehen wir die Betten frisch und dann gehen er und Simon in den Keller. Alwin und ich singen wieder einiges an Weihnachtsliedern, ehe wir im Kinderzimmer weiter für Ordnung sorgen. Ein Hoch auf das neue Regal!

Gegen Mittag läute ich endgültig die Weihnachtszeit ein.

Gemütlichkeit.

Der Mann kocht derweil wieder das Essen. Es gibt: Nudeln mit Tomatensoße! Juhu… 😉

Nach dem Mittagsschlaf und einem süßen Snack, geht es etwas vor die Tür.

Simon übt fleißig und fährt am Ende ein gutes Stück alleine.

Auch Alwin ist heute mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs.

Wieder Zuhause wärmen wir uns auf dem Sofa mit Feuerwehrmann Sam auf, während der Mann die sonntäglichen Anrufe mit der Familie erledigt.

Nach dem Abendbrot und der Dusche geht es für die Mäuse in die Falle. Der Mann und ich zocken mal wieder eine Runde.

Sonnige Grüße.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen.

2 Gedanken zu „Wochenende in Bildern – Durchhänger (24./25.11.’18)

  1. Ach du lieber Sonneshyn, ich kann dich so gut verstehen, obwohl es schon 12 Jahre her sind. Unser drittes Kind kam nach 2-wöchiger Grippezeit aller Familienmitglieder zur Welt und ich hatte sooo keine Kraft mehr, konnte keine hustenden Kiddies ertragen und unsere Wohnung im dritten Stock habe ich verflucht… Aber es kommt gut, ich mach dir Mut. Es muss, glaube ich so sein, dass man genug hat und dann die Kleinen geniessen kann. Anstrengend wird es auf alle Fälle, das will ich nicht schönreden. Obwohl meine grösseren damals schon 7 und 9 Jahre alt waren. Das Familiengefüge rüttelts trotzdem durcheinander.
    Trag Sorge zu dir und schön eines nach dem anderen, die Welt will nicht in den letzten Wochen der Schwangerschaft erobert werden. Und nicht vergessen, du trägst ein Wunder in Dir! Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    • Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Der macht mir tatsächlich sehr viel Mut. 🙂

      Ich bin guter Dinge dass das hier schon laufen wird. Meine beiden Rabauken sind an sich wirklich herzliche Kinder, die auch viel zusammen spielen. Aber manchmal ist mir selbst das zu viel, weil es einfach zu laut ist. Hätte ich nie von mir vermutet. Doch so eine Schwangerschaft bietet eben immer neue Wege.

      Momentan geht es mir auch wieder besser. Es ist ein ständiges auf und ab am Ende. Wird schon!

      Sonnige Grüße.

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