Tag-Archiv | stillen

Kinderärztin ohne Ahnung vom Stillen

Die gute Mo von 2kindchaos hat neulich ihren Frust über miese und schlechte Kinderärzte freien Lauf gelassen. Zu recht, wie ich finde. Sie und ihre Familie haben Alpträume durchgemacht, die Hollywood nicht verfilmen könnte.

Auch wir hatten uns mit der ersten Kinderärztin einen Fehlgriff geleistet. Es ist bei weitem nicht so schlimm wie das, was Mo alles zu berichten hat, aber es trieb mich damals in den Wahnsinn.
Bei der Blogparade von Jana, vom Hebammenblog, habe ich schon etwas darüber geschrieben (Mein Brief an mich), aber nun mag ich nochmal genauer darauf eingehen.
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Blogparade – Mein Brief an mich

Liebe Chrissy,

du bist zum ersten Mal Mutter geworden und nebst deinen eigenen Sorgen die dich plagen, wird es allerhand Ratschläge von vielen Seiten geben.
Dir wird geraten werden Stillzeiten einzuhalten, damit dein Sohn  nicht ständig an deiner Brust hängt. Selbst die Kinderärztin rät dir dazu, dein Kind im vier Stunden Rhythmus zu stillen. Denn sonst bekommt er Bauchschmerzen. Das willst du auf keinen Fall verantworten, deshalb wirst du auf die Ärztin hören und wochenlang versuchen die Zeiten einzuhalten. Du wirst nach der Uhr gehen und jede Stilleinheit penibel aufschreiben „Du kannst nicht schon wieder an die Brust. Die vier Stunden sind noch nicht vorbei.“ wirst du dich immer wieder sagen hören.
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Auf Wiedersehen, Stillzeit

Es ist jetzt genau eine Woche her, da habe ich mit dem Stillen komplett aufgehört. Es ist nach wie vor ein seltsames Gefühl. Fast ein Jahr habe ich den Kleinen täglich gestillt und auch wenn es in den letzten Monaten nur noch am Abend war, ist es doch schwer für mich Abschied zu nehmen.

Allerdings fühlt es sich richtig an. Denn, zugegeben, es machte einfach keinen Spaß mehr.
Seit Wochen gab es jeden Abend dasselbe Szenario; Simon wurde müde, mein Mann machte ihn Bettfertig und dann ging es für den Kleinen und mich in die Federn. Er trank, vielleicht zehn Minuten, und wurde dann wieder putzmunter. Als habe er einen Energydrink zu sich genommen. Fröhliches Gehopse durch das Bett, auf die Mama schmeißen und dann wieder kurz nuckeln.
Das war für mich auch eine Zeitlang in Ordnung. Denn immerhin heulte er nicht. Ich genoß auch ein bisschen das herumspielen.
Allerdings dehnte sich das immer mehr aus und ich merkte, dass Simon die Brust gar nicht mehr brauchte. Es war schlichtweg Gewohnheit.
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