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Wandern in Casares

Nach unserer Besichtigung von Sevilla und der längeren Autofahrt nach Estepona, sollte es für uns wieder in die Natur gehen. Wir schauten in den Wanderführer und fanden eine nette kleine Beschreibung zu einem Weg von Casares über die Berge. Der Abschnitt „Abstieg auf schmalen, steilen Pfad“ machte mich zwar etwas stutzig, aber ich willigte dennoch ein. Für drei Stunden war der Wanderweg angegeben. Perfekt also für uns.

Wir packten unseren Rucksack mit Wasser, Sandwiches, Obst und Knoppers und fuhren los. Hey! Da waren ja wieder meine Lieblings-Serpentinen!
In Casares angekommen, ließen wir das Auto stehen, schnallten uns die Trage und den Rucksack um und los ging es.

Gleich zu Beginn kam ein leichter Anstieg, der mühelos zu laufen war. Die Straße war so breit, dass selbst Autos vorbeifuhren. Schon nach einigen Metern hatte man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und die Stadt. Das Wetter war herrlich und genau richtig zum Wandern.

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Die Wanderung beginnt.


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Estepona wir kommen!

Etwa 200km südöstlich von Sevilla entfert, zwischen Málaga und Gibraltar, liegt am Mittelmeer die Stadt Estepona. Das sollte unser zweites Ziel sein.
Dieses Mal ohne Hotel, dafür in einer Ferienwohnung.

Die Fahrt dorthin war nicht weiter spektakulär. Außer als es über die Berge ging und ich mich fragte, wie viele Autos wohl schon die Abgänge runtergeflogen sind.
Ich war froh als wir die Bergfahrt überstanden hatten. Allerdings sollte es nicht die letzte Fahrt werden…

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Schöne Ausblicke während der Fahrt.


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Sevilla – Eine zweite Chance

Nach meinem ersten Eindruck von Sevilla, musste ich nicht unbedingt wieder in die Stadt. Mein Mann ließ es sich aber nicht nehmen, weiter von ihr zu schwärmen und mir zu sagen, dass es auch schöne Ecken gibt und wir uns einfach nur die Zeit nehmen müssten.
Also ging es wieder in die Innenstadt.

Wir parkten das Auto irgendwo am ehemaligen Expo-Gelände und schlenderten am Fluss entlang. Zugegeben, das hatte etwas von London und gefiel mir.
Wir gingen über eine der zahlreichen Brücken und schauten uns das Kayaktrainig der deutschen auf dem Wasser an.
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Raus in die Natur

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Parque Nacional de Doñana.

Nach meinem eher mäßigen ersten Eindruck von Sevilla, ging es in die Natur. Wir fanden in unserem Reiseführer ein kleines Naturschutzgebiet, welches wir uns genauer anschauen wollten.

Parque Nacional de Donañana. Safari-Autos und die trockene Landschaft sorgten dafür dass man sich fast schon wie in Afrika fühlte. Wir machten allerdings keine vierstündige Tour mit den Autos, sondern erkundeten das Gebiet auf eigene Faust.
Ein Holzsteg, der sich quer durch den Park zog, sorgte dafür dass man nicht vom Wege abkommt und ohne Probleme die vier Aussichtspunkte fand.
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Sevilla – Die Innenstadt

Wir haben großes Glück dass unser Sohn ein Langschläfer ist. Meistens wacht er nicht vor 8 Uhr auf und so war es auch an diesem Sonntag. Wir haben also alle ausgeschlafen, machten uns langsam fertig und gingen zum Frühstück. Da wir uns in einem vier Sterne Hotel befanden, war das Essen recht üppig und für jeden sollte etwas dabei sein. Verschiedene Brot/Toastsorten, Brötchen, reichlich Obst, Wurst/Käse, Aufstrich, Tomaten, Bohnen und Bacon (hallo Großbritannien), Churros, Kartoffeltaler, Säfte, Tee, Kaffee und so weiiiiteeeer!
Wir schlugen uns den Bauch voll, während Simon mit einer netten Bedienung „flirtete“.
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Auf nach Sevilla

Die 200 km lange Autofahrt nach Sevilla war nicht gerade sehr spannend. Simon schlief schnell ein und wachte erst ein paar Kilometer vor unserer Ankunft wieder auf. Die meiste Zeit war ich damit beschäftigt einen angenehmen Radiosender zu finden, was gar nicht so einfach gewesen ist.

Viel zu sehen gab es auch nicht. Es war zwar einiges an Natur drumherum aber diese bot nicht gerade Abwechslung. Einzig die Berge haben mich beeindruckt. Damit habe ich so nicht gerechnet.
Mit wenigen Ausnahmen gilt ein Tempolimit von 100 auf spanischen Autobahnen, was perfekt ist. Ich liebe Tempolimits und hoffe, dass es diese auch bald in Deutschland gibt.
Dann und wann sah man Schafs-, Pferde- oder Eselherden, aber die meiste Zeit habe ich meinen vorigen Blogeintrag verfasst.
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Flug der Emotionen

Um fünf Uhr in der Früh klingelte für uns der Wecker. Viel zu früh für meinen Geschmack. Außerdem war ich erst gegen ein Uhr eingeschlafen.
Mir war sofort schlecht. Schlimmer als in der Schwangerschaft. Ich quälte mich aus dem Bett, während mein Mann schon fleißig wuselte und Simon noch seelenruhig schlief.

Als wir Simon weckten gab es gleich Protest (zu recht!). Doch er wurde schnell mit einem Knusperbrot besänftigt. Das Wickeln und anziehen übernahm ebenfalls der Papa, wie alles andere den ganzen Morgen. Er wusste, dass es besser war, mich nicht anzusprechen.
Wir packten unsere sieben Sachen und checkten aus. Das Gute an einem Hotel am Flughafen, man ist binnen einiger Minuten am richtigen Schalter. Gepäck aufgegeben, Pässe kontrolliert und ab durch die Sicherheit.
Ich weiß immer noch nicht ob mich die Polizisten mit ihren Maschinengewehren beruhigen sollten, bei mir hat das jedenfalls nicht gewirkt.
Das allerschlimmste für mich war die Tatsache dass ich meine Kopfhörer bei meinen Eltern liegen gelassen habe. Ein Flug ohne Musik, wäre für mich die Krönung des Albtraums gewesen. Mein  Mann wusste das. Also kaufte er (viel zu teure) Kopfhörer und mein Flug war gerettet.
Zumindest vorerst.
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Reisevorbereitungen (und allgemeine Gedanken) mit Kind

Der erste „richtige“ Urlaub mit Kind steht an. Warum richtiger Urlaub? Bisher waren wir mit Simon noch nicht im Ausland (Österreich ist dann halt doch irgendwie Deutschland. ;)) und deshalb ist es für mich besonders aufregend.

WIR BUCHEN
Alleine schon das Buchen war komplizierter als sonst. Für gewöhnlich mieten wir uns ein Auto, buchen zig Unterkünfte und fahren quer durch die besuchten Länder. Nun soll es aber etwas ruhiger werden. Ich wollte ungern alle zwei bis drei Tage die Unterkunft wechseln. Ich denke, das wäre dem Kleinen zu viel geworden.
Also haben wir für einige Tage ein Hotel und für die restlichen Tage ein Ferienhaus.
Auch beim Flug haben wir lange überlegt ob wir für Simon einen extra Platz mieten oder ob der Schoß reicht. Im Endeffekt haben wir uns für die letztere Variante entschieden. Wird schon passen. Immerhin fliegen wir nur knapp drei Stunden.
Der Mietwagen braucht natürlich einen Kindersitz (der sicherlich nicht meinem Standard von Sicherheit entspricht, aber ich lasse mich überraschen).
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Ein Trip nach Berlin

Am Samstag machten wir uns von der Nähe Jena auf den Weg nach Berlin. Um vier Uhr in der Früh klingelte der Wecker. Mein Mann und ich machten uns fertig, während wir Baby noch eine Weile schlafen ließen.
Netterweise hatte meine Schwiegermutter am Vorabend ein paar Brote für uns gemacht, so blieb uns am Morgen mehr Zeit.
Der Kleine wurde sanft geweckt und war trotz der Uhrzeit gut drauf. Schnell angezogen und ab zum Bahnhof.
Von dort fuhren wir knapp eine Stunde mit der Bummelbahn nach Leipzig. Dann ging es mit dem ICE weiter nach Berlin. Das war Simons erste, größere, Zugreise.
Da er nach wie vor sehr neugierig ist, musste im Abteil natürlich erst mal alles angefingert werden. Jeder Sitz wurde geprüft, der Tisch begutachtet und mit ganz viel „da, da, das“ wurden die Lichter bestaunt.
Dann konnten wir sogar einigermaßen bequem frühstücken und die Zugreise genießen. Es ging viel besser, als ich vermutete.

Vor und im Zug.

Vor und im Zug.


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