Was habe ich in der Fotografie gelernt? (Oktober)

Was habe ich in der Fotografie gelernt? (Oktober)

Auch im Oktober habe ich wieder einiges in der Fotografie gelernt. So habe ich mich zum Beispiel intensiv mit dem Thema Bildbearbeitung auseinandergesetzt und festgestellt wie toll RAW ist!

Was habe ich in der Fotografie gelernt? (Oktober)

FOTOS MACHEN

Im Gegensatz zum September, war ich im Oktober wieder viel mit meiner Lady unterwegs. Vorzugsweise mit dem Makro. Speziell die bunten Farben im Herbst haben es mir angetan und ich habe versucht sie einzufangen. Außerdem wurde ich von meinen Kindern fast täglich auf Raupen aufmerksam gemacht. Also lag ich viel im Sandkasten oder auf der Wiese um die kleinen Krabbler (fotografisch) einzufangen.
Ebenso war ich einige Male am Morgen vor der Tür um zu versuchen den Nebel am Hausweiher zu erwischen. Da fiel mir wieder auf wie schwer ich es finde den Nebel in Szene zu setzen und dass ich noch viel mehr an der Langzeitbelichtung arbeiten muss. Vor allem in Kombination mit den Filtern muss ich länger nach den Einstellungen schauen bis ich zufrieden bin. Wenn ich denn überhaupt zufrieden bin. Denn bisher überzeugen mich meine Nebelbilder nicht.
Das ist ähnlich wie mit den Waldbildern. Auch im Wald finde ich es wahnsinnig schwer zu fotografieren. Schaue ich andere Bilder an, dann spüre und rieche ich den Wald förmlich! Es hat was mystisches, was beruhigendes. Schaue ich meine Fotos an, dann sind da halt ein paar Bäume… Wobei ich zugeben muss, dass der Herbst mit seinen Farben und seinem Licht mir hilft besser zu werden.

Der Versuch den Nebel einzufangen.

Es war auch das erste Mal dass ich einen Fotowalk gemacht habe. Angefixt von diversen YouTube-Videos, habe ich mir meine GoPro geschnappt und bin losgezogen. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich, denn normalerweise gehe ich irgendwo spazieren und durch Zufall sehe ich ein paar Motive. Dieses Mal habe ich mich bewusst dazu entschlossen zum Wasserschloss zu gehen und hatte bereits ein paar Ideen im Kopf, die ich fotografisch umsetzen wollte.
Dazu wird es demnächst ein Video auf meinem Kanal und einen Beitrag auf dem Blog geben.

Dieses Foto entstand bei dem Fotowalk.

BILDBEARBEITUNG

Die Bildbearbeitung war ein großes Thema diesen Monat. Gerade weil ich immer wieder gesehen habe, dass gefühlt JEDER seine Fotos zurechtschneiden kann wie er möchte und trotzdem sieht das Ergebnis fantastisch aus. Nur bei mir nicht. Die Bilder werden matschig, verpixelt und sehen einfach nicht mehr gut aus.
Also fragte ich meine wunderbare Twitter-Foto-Bubble und dabei gingen mir einige Lichter auf.
Zum Einen bearbeite ich meine Bilder meistens am Handy. Also übertrage ich die JPG-Datei (ich fotografiere JPG und RAW) auf das Handy – Dabei geht einiges an Qualität flöten. Die Kamera überträgt nämlich in abgeschwächter Form (das kann ich allerdings ändern). Dann schmeiße ich das Foto bei Snapseed rein, scheide und bearbeite es. Dabei geht wieder etwas Qualität drauf. In meinem Beispielfoto, ein Eichhörnchen, habe ich dann auch noch extrem geschnitten, weil ich einfach zu weit weg war und dementsprechend schlecht sieht das Endresultat aus.

Das zu Tode gecroppte Eichhörnchen.

Ich habe mir nun also vorgenommen die Fotos doch wieder am PC zu bearbeiten (zumindest meistens) und mich dann auch mal an die RAW-Bilder zu trauen. Das hat im Oktober auch schon wunderbar geklappt und ich frage mich, warum ich eigentlich solange „Angst“ von den RAWs hatte!? Natürlich, die Bearbeitung dauert länger, aber das Endergebnis ist um soooo vieles schöner! Dennoch muss ich sagen, dass ich noch nicht meinen „workflow“ gefunden habe. Um so ein Foto zu bearbeiten brauche ich einiges an Zeit. Verschiebe ich den Regler nur einen Mü zu weit, gefällt mir das gesamte Bild nicht mehr. Aber ich habe Spaß daran, denn es ist wieder eine neue Herausforderung.

Eines der ersten Bilder die ich in RAW bearbeitet habe.

KAMERAZUBEHÖR

Gekauft habe ich mir in diesem Monat kein Zubehör. Allerdings habe ich mittlerweile den großen Drang mir nebst einem Tele, auch noch ein 20mm Objektiv zuzulegen. In erster Linie hat das was mit „Dein Sternenkind“ zu tun, aber ich habe gelesen dass man damit wohl auch prima den Sternenhimmel fotografieren kann. Und zu meiner großen Verwunderung scheinen die Objektive verhältnismäßig günstig zu sein (um die 200 Euro). Wobei ich nur kurz geschaut habe und mich noch nicht mit den RF-Objektiven im speziellen auseinandergesetzt habe.

Außerdem bin ich auf der Suche nach einem kleinen, aber stabilen Stativ für mein Handy und im besten Fall für die GoPro. Also ein „Kombi-Stativ“. Das sollte vor allem dafür geeignet sein es draußen in den Wald, an die Weiher und einfach in den Dreck zu pappen. Allerdings bin ich so erschlagen von Möglichkeiten, dass das wohl noch eine Weile brauchen wird.



MEINE LIEBSTEN BILDER IM OKTOBER

Zum Schluss gibt es mal wieder einige meiner Lieblingsbilder.

Die bunte Vielfalt im Herbst.
Hier habe ich im Garten mit dem Macro gespielt.
Schwäne auf einem Weiher.
Mal was ganz anderes; Eine Tür.
Das Bild hat mein Mann gemacht und ich liebe es sehr.

Sonnige Grüße,
Chrissy

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