Schwanberg (Steigerwald)

Schwanberg (Steigerwald)

Heute nehme ich euch mit auf eine Wanderung auf den Schwanberg im Steigerwald. Für größere Kinder oder jene die gerne laufen, ist es kein Problem.

Wanderung auf den Schwanberg (Steigerwald).

START

Wir starten beim Wanderparkplatz Ringsbühl. Dieser hat ordentlich Stellplätze, ein Toilettenhäuschen (m/w/mit Behinderung), eine große Wiese, einen Spielplatz und ein paar Sitzmöglichkeiten.

Von unserem Startpunkt aus sehen wir den Schwanberg und die Weinberge.

Unsere Wanderung startet bei schönsten Wetter.

DIE WANDERUNG ZUM SCHWANBERG

Nach einer kleinen Stärkung und kurzem toben auf dem Spielplatz geht es los. Der erste Teil des Weges bietet nicht allzu viel Abwechslung. Wir laufen auf einer breiten Teerstraße, die mit jedem Kinderwagen machbar ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es stetig nach oben geht und das schon anstrengend werden kann.

Vorbei an den Weinhängen mit dem bewaldeten Schwanberg hat man ein schönes Bild. Die nahegelegene Stadt Iphofen bietet übrigens einiges an Weinstuben.

Ist man an den obigen Weinhängen angekommen, begleitet einen ein Naturlehrpfad. Man lernt einiges über die Flora und Fauna.

Der Naturlehrpfad.
Aussicht über die Weinberge.

DER SCHWANBERGSEE

Solange man sich nur bei den Weinbergen aufhält, ist die Wanderung mit dem Kinderwagen kein Problem. Der restliche Weg hoch zum Schwanberg ist allerdings alleine schon anstrengend. Es geht durch den Wald, der zunächst noch breit genug ist, aber je weiter man nach oben kommt, desto steiler wird es. Außerdem wird der Weg immer enger und Wurzeln und Steine befinden sich auf dem Weg. Geht man langsam zu Fuß, ist es in Ordnung, mit dem Kinderwagen viel zu mühsam.

Oben angekommen gibt es die Möglichkeit sich auszuruhen. Zwei Bänke und ein Tisch befinden sich im Wald. Ein paar Meter weiter ist dann der schöne Schwanbergsee (Schwäne leben dort allerdings nicht). Der See ist nicht groß, aber urig. In der Mitte befindet sich eine kleine Insel und man hat wieder die Möglichkeit sich auf Bänken aufzuruhen und die Idylle zu genießen.

Der Schwanbergsee – Entlohnung für die Anstrengung.
Ausruhen für die letzten Meter.

EIN WEITERER SPIELPLATZ UND DER SCHLOSSGARTEN SCHWANBERG

Anschließend geht es weiter durch den Wald, bis wir diesen verlassen und an einem Feldweg mit 3 hohen Strommasten vorbei laufen. Am Ende des Weges wartet ein weiteres Highlight für die Kinder; der Keltenspielplatz. Dieser ist zwar von der Fläche her um einiges kleiner, als der am Wanderparkplatz, aber er bietet dennoch genug Abwechslung und Spaß.

Etwas weiter den Weg runter befindet sich ein großer Parkplatz. Man kann nämlich direkt mit dem Auto auf den Schwanberg fahren. Außerdem gibt es dort ein kleines Bistro und eine Kirche mit der Möglichkeit Toiletten zu nutzen. Außerdem gibt es noch den Schlossgarten. Ich muss zugeben; Ende Winter sieht er nicht wirklich beeindruckend aus, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es dort im Frühling, Sommer und Herbst sehr schön ist. Es blüht in bunten Farben, man kann sich Skulpturen anschauen, den Neptunbrunnen und ein Mausoleum.

Der Neptunbrunnen.
Das Mausoleum.

FAZIT

Die Wanderung (eine Tour von unten bis oben) ging etwa 4,2km mit 200 Höhenmetern und hat gute 2,5 Stunden gedauert. Wir machten 3 Pausen und bei den steileren Passagen ließen wir uns Zeit.
Wer nicht gut zu Fuß ist oder Kinder hat die nicht gerne laufen, haben die Möglichkeit mit dem Auto bis auf den Schwanberg zu fahren und dort die Aussicht zu genießen. Es lohnt sich definitiv.

Sonnige Grüße,
Chrissy

Quellen und interessante Links:

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